Journalisten kennen sich mit dem Thema Religion nicht aus, Kirchen haben wenig Know-How im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Schweizer Studie und erklärt, warum Presse und Christen oft so schlecht aufeinander zu sprechen sind. Dies Erkenntnisse sind auf Deutschland übertragbar, erklärt der Journalist Andreas Püttmann.
Bei einer bewegenden Trauerfeier haben am Samstag Tausende Abschied von den Opfern der Loveparade-Katastrophe genommen. Als einzige Politikerin hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu den Gästen gesprochen – und einen Wertewandel gefordert.
Der christliche Radiosender "Premier Christian Radio" klagt gegen das britische Kulturministerium. Die Behörde hatte der Station eine Hörfunk-Werbung verboten. Darin suchte der Sender nach Christen, die Erfahrungen mit Diskriminierungen gemacht haben.
Sind Missionare Wohltäter, Seelenfänger oder gar Märtyrer? Eine Reportage des SWR geht dieser Frage nach und kommt zu einem differenzierten Schluss: In vielen Teilen der Welt tun katholische wie evangelische Christen bei Einsätzen Gutes. Doch gerade unter Evangelikalen gibt es auch schwarze Schafe.
Religionen lösen sich derzeit immer mehr von der Kultur ab, das führt zu Fundamentalismus. Das sagt der Islamexperte Olivier Roy in einem Interview mit der österreichischen Tageszeitung "Die Presse". Die Burka sei nur eine Randerscheinung des Islam. Ähnlich wie die Kirche derzeit durch die "Brille der Pädophilie" wahrgenommen werde, werde der Islam "durch die Brille der Burka" wahrgenommen.
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