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Werbung verboten: Christlicher Sender vor Gericht

Der christliche Radiosender "Premier Christian Radio" klagt gegen das britische Kulturministerium. Die Behörde hatte der Station eine Hörfunk-Werbung verboten. Darin suchte der Sender nach Christen, die Erfahrungen mit Diskriminierungen gemacht haben.

Von PRO

Foto: tschemi/flickr

In dem Werbespot wollte der Sender Christen dazu aufrufen, über ihre Erfahrungen von Ausgrenzung am Arbeitsplatz aus Glaubensgründen zu berichten. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt". Die Ergebnisse wollte der Sender der Regierung präsentieren, damit sich diese um Maßnahmen gegen Diskriminierung bemühen sollte.

Das Kulturministerium verbot den Spot, weil er eine politische Absicht verfolge. Dies widerspreche dem Medienkodex, hieß es. Britischen Medienberichten zufolge hat der Sender dem Ministerium wegen des Verbots Zensur vorgeworfen. "Wir beobachten eine wachsende Ausgrenzung von Christen in diesem Land", teile der Leiter des "Premier Christian Radio", Peter Kerridge, mit.

Sein Sender sammle bereits seit zwei Jahren Daten zur Ausgrenzung von Christen in Großbritannien. Nun müsse endlich auf die christenfeindliche Diskriminierung reagiert werden. "Es ist ironisch, dass Premier Christian Radio zum Schweigen gebracht wurde, während es versuchte, die Ausgrenzung von Christen ans Licht zu bringen", erklärte Kerridge. Der Sender hat Klage eingereicht. Seine Anfrage auf juristische Überprüfung wird vorraussichtlich im Oktober beantwortet. (pro)

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