Dem Aufruf zur Religionsfreiheit von CDU-Politiker Rainer Wieland (links) und SPD-Mann Arne Lietz haben sich nun auch mehrere deutsche Abgeordnete angeschlossen
Dem Aufruf zur Religionsfreiheit von CDU-Politiker Rainer Wieland (links) und SPD-Mann Arne Lietz haben sich nun auch mehrere deutsche Abgeordnete angeschlossen

EU: Aufruf zur Religionsfreiheit

Mitglieder des EU-Parlamentes haben zur Verteidigung der Religionsfreiheit als Menschenrecht aufgerufen. Auch Bundestagsabgeordnete, überwiegend aus der CDU, haben sich dem Papier angeschlossen.

In dem Aufruf heißt es, das Recht auf Religionsfreiheit gehöre zu den universellen Menschenrechten. Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union aus dem Jahr 2000 schließe außerdem die „Freiheit ein, seine Religion oder Weltanschauung öffentlich zu bekennen, zu wechseln oder keiner Religion anzugehören“.

Die Unterzeichner stellen eine Zunahme der Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit fest und verweisen auf den Terror des Islamischen Staates (IS), von Boko Haram, die Diskriminierung tibetischer Buddhisten und Uiguren muslimischen Glaubens in China und die Verfolgung koptischer Christen in Ägypten.

Unterstützung aus Deutschland

Die Unterzeichner fordern, dass Religionsfreiheit nicht als „im Notfall verzichtbares Recht“ behandelt wird.

Der parteiübergreifende Aufruf wurde von Arne Lietz (SPD) und Rainer Wieland (CDU) initiert. Lietz sagte, jeder Staat „habe die Veranwortung, das Recht auf Religionsfreiheit für alle Menschen auf seinem Territorium zu garantieren“. Rainer Wieland erklärte, es gehe darum, „ein Zeichen gegen die Verfolgung von Menschen zu setzen, die aufgrund ihres Glaubens oder Nichtglaubens Repressionen erleiden müssen“.

Aus der Berliner Politik schloss sich der gesamte, mehr als 100-köpfige Stephanuskreis der Unionsfraktion im Bundestag der Erklärung an. Der Stephanuskreis engagiert sich für verfolgte Christen und ist nach dem christlichen Märtyrer Stephanus benannt. Nach Angaben von Inititator Rainer Wieland haben sich zudem einige Grünen-Politiker angeschlossen. (pro)

Von: nf

Sie können sich über Disqus, facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten. Wir behalten uns vor, nur sachliche und argumentativ wertvolle Kommentare online zu stellen. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein beim Christlichen Medienverbund KEP e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus

Anzeige

Anzeige