Devid Striesow ist einer von drei Preisträgern des christlichen Medienpreises „Goldener Kompass“
Devid Striesow ist einer von drei Preisträgern des christlichen Medienpreises „Goldener Kompass“

„Goldener Kompass“: Tatort-Kommissar Striesow erhält KEP-Medienpreis

Der Schauspieler Devid Striesow sowie der Autor und Regisseur Thomas Berger erhalten in diesem Jahr den christlichen Medienpreis „Goldener Kompass“. Ihr ARD-Film „Der Prediger“ setze sich authentisch und tiefgründig mit der Frage auseinander, ob ein Mörder Geistlicher werden darf, begründete die Jury die Verleihung.

Weitere Preisträger des christlichen Medienpreises Goldener Kompass sind der Journalist Hasnain Kazim, der im Magazin Der Spiegel die Reportage „Die Unsichtbaren“ über pakistanische Christen geschrieben hat, sowie die Buchautorin Esther Maria Magnis, die das Buch „Gott braucht dich nicht: Eine Bekehrung“ verfasste. Der Preis wird am 23. April 2015 in Berlin in der Französischen Friedrichstadtkirche verliehen. Zudem erhalten die beiden Journalisten Markus Bender und Anne-Nikolin Hagemann je den Preis für Nachwuchsjournalisten.

„Schuld, Vergebung, Verantwortung – selten wurde die Auseinandersetzung mit diesen urchristlichen Begriffen so intensiv und zugleich so wenig moralistisch aufgegriffen wie in ‚Der Prediger‘“, begründete der Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes Christoph Irion die Vergabe des Preises. Der Schauspieler ist durch zahlreiche Film- und TV-Rollen, unter anderem als Kriminalhauptkommissar im saarländischen „Tatort“, bekannt. In seiner Rolle als Referent des Bischofs beschäftige er sich zunächst rein dienstlich und schließlich persönlich mit dieser Frage.

Auszeichnung für Spiegel-Journalist Hasnain Kazim

Hasnain Kazim habe in seinen Spiegel-Artikel „Die Unsichtbaren“ die Situation der Christen in Pakistan geschildert, die unter Taliban, staatlichen Restriktionen und anderen Schwierigkeiten leiden. Kazim erzählt von Frauen, die wegen angeblicher Beleidigung des Islam die Todesstrafe erwarten, und einem Mann, der wegen seiner Hinwendung zum christlichen Glauben von den Taliban entführt und mit dem Tode bedroht wurde und dennoch am Christentum festhielt.

Die Jury lobt das neue Buch von Esther Maria Magnis. Sie schildere darin in einer sprachlich sehr anrührenden Weise ihren ungewöhnlichen Weg hin zu Gott. Für den Philosophen Robert Spaeman hat es „seit Nietzsche“ niemanden gegeben, „der so erschütternd zeigt, welche Katastrophe es bedeutet, nicht an Gott zu glauben“.

KEP-Nachwuchsjournalistenpreise

Im Rahmen der Preisverleihung erhalten darüber hinaus Markus Bender und Anne Nikolin-Hagemann den KEP-Nachwuchsjournalistenpreis. Bender hatte in seinem SWR-Beitrag „Beten für Michael Schumacher“ in einer Straßenumfrage zum Unfall des Rennfahrers authentische Stimmen zum Thema Gebet präsentiert. Nikolin-Hagemann erhält einen Sonderpreis. Sie hatte in ihrem Artikel „Gott, kompakt“ für die Süddeutsche Zeitung über Kurse für am christlichen Glauben Interessierte berichtet.

Der „Goldene Kompass“ wird vom Christlichen Medienverbund KEP an Medienschaffende verliehen, die „Beispiele glaubhaft gelebten Christseins vorbildlich darstellen oder Beiträge veröffentlichen, die Zuschauer, Hörer und Leser dazu motivieren, sich neu mit der Bibel auseinanderzusetzen und dazu beitragen, dass christlicher Glaube und Kirche im öffentlichen Gespräch bleiben“. Er ist mit 2.500 Euro dotiert. Der KEP-Nachwuchsjournalistenpreis ist dotiert mit 1.500 beziehungsweise 500 Euro (Sonderpreis). Der „Goldene Kompass“ wird zum 16. Mal verliehen. Frühere Preisträger waren unter anderen Günther Jauch, Heinz Rühmann, Sir Cliff Richard, Kai Diekmann und Samuel Koch. (pro)

Von: pro

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