Unionsfraktion: Thomas Rachel nun kirchen- und religionspolitischer Sprecher
Die Unionsfraktion im Bundestag hat einen neuen Sprecher für Kirchen und Religionsgemeinschaften: Thomas Rachel. Der ehemalige Staatssekretär im Bundesbildungsministerium folgt auf Hermann Gröhe.
Politologe: Martin-Luther-Straßen umbenennen
Fast 300 Plätze und Straßen in Berlin tragen Namen von Personen, die mit Judenhass in Verbindung gebracht werden können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie. Unter den Namen finden sich prominente Persönlichkeiten wie Martin Luther und Konrad Adenauer.
Käßmann: Verzicht auf Gottesformel in Amtseid „schade“
Dass Kanzler Olaf Scholz und andere Minister beim Amtseid auf die Gottesformel verzichtet haben, wertet die Theologin Margot Käßmann als schwindenden Einfluss der Kirchen. Diese seien jetzt besonders gefordert, sich in die Gesellschaft einzubringen.
NRW-Ministerpräsident: „Mensch ist Ebenbild Gottes“
Für NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ist sein Glaube ein wichtiges Fundament für seinen Job als Politiker. Im katholischen Magazin Neue Mitte sprach er darüber, wie Gott und christliche Werte sein Handeln prägen.
Ministerpräsident Weil bittet bei Corona-Bekämpfung nicht um göttliche Hilfe
Bund und Länder ringen seit Beginn der Corona-Pandemie um einen Weg aus der Krise. Niedersachsens Ministerpräsident Weil bittet nicht um Gottes Hilfe – gleichzeitig hofft der Christ, dass die Zukunft besser wird.
Das Christentum verschwindet im Mittleren Osten
Die israelische Zeitung Ha‘aretz hat sich mit dem Thema beschäftigt, warum das Christentum aus der Region verschwindet. Diese Entwicklung tue den Gesellschaften dort nicht gut, erklärt die Buchautorin Janine di Giovanni dabei in einem Podcast.
„Kirche hat Prägekraft“
Die Bundesrepublik Deutschland ist historisch stark von religiösen Werten geprägt. Die Solidarität zur christlichen Religion in Deutschland nimmt aber weiterhin ab. Dies hat die Politikwissenschaftlerin Karin Schnebel bei einem Online-Vortrag der Hanns-Seidel-Stiftung betont.
Hassverbrechen gegen Christen nehmen zu
Die Zahl der Hassverbrechen gegen Christen ist laut OSZE gegenüber dem Vorjahr um fast 70 Prozent gestiegen. Für 2020 wurden mehr als 7.000 gegen Minderheiten und Religionen gerichtete Vorfälle dokumentiert. Auch antisemitisch motivierte Verbrechen haben deutlich zugenommen.
Ein kühler Abschied
Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde vorige Woche per Großem Zapfenstreich aus ihrem Amt verabschiedet. Eine seltsame, eigentümlich kühle Zeremonie, findet Jürgen Mette. Aber immerhin mit Gottes-Bezug.