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NRW-Ministerpräsident: „Mensch ist Ebenbild Gottes“

Für NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ist sein Glaube ein wichtiges Fundament für seinen Job als Politiker. Im katholischen Magazin Neue Mitte sprach er darüber, wie Gott und christliche Werte sein Handeln prägen.
Von Swanhild Brenneke
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Der amtierende Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst (CDU)

Foto: Anja Tiwisina

Hendrik Wüst (CDU) ist seit Oktober Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) vertraut im Alltag auf Gott und hält christliche Werte für seine Arbeit als Politiker für wichtig. Das sagte der 46-Jährige in einem Interview mit dem Mitgliedermagazin Neue Mitte des Bundesverbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV). Wüst sei zudem bekennendes Mitglied der katholischen Kirche. „Der Mensch ist Ebenbild Gottes. Das ist Grundlage unserer Politik als Christdemokraten“, zitiert der Magazinartikel den Politiker. „Der Mensch muss seine Würde nicht erwerben, sondern hat sie von Anfang an bis zu seinem Ende.“ Dieses Fundament helfe ihm, „Politik zu machen, die den Menschen mit seinen Bedürfnissen immer wieder in den Mittelpunkt rückt“. Wüst versuche, das auch im Alltag zu leben und wertschätzend mit seinem Mitmenschen umzugehen und sie respektvoll zu behandeln.

Weil das nicht immer gelinge, solle man demütig sein, sagte der Politiker. Das Wissen um die eigene Fehlbarkeit bedeute für ihn zudem, „Mut zu haben, Fehler zuzugeben und einzugestehen, dass man seine Position revidieren muss”.

Vor kurzem wurde Wüst Vater einer Tochter. Als junge Eltern mitten im Leben zu stehen, helfe ihm auch im politischen Alltag. „Die Frage, wie wir in Deutschland ein gutes Leben für die ganze Lebenszeit unserer Kinder ermöglichen, ist etwas anderes als der Blick bis zur nächsten Wahl.“ Zur Rolle der Kirche in der Gesellschaft sagte der Katholik: „Ich glaube, unsere Gesellschaft profitiert von einer Stimme, die in anderen Horizonten denkt und das Handeln an unverrückbaren, weil unveräußerlichen Positionen, ausrichtet.“

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5 Antworten

    1. “Der Mensch ist Ebenbild Gottes”. ist schon mal ein guter Anfang. Ich wünschte, das könnte man öfter von Politikern hören.

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  1. Die Würde des Menschen ist unantastbar–Impfen als Nächstenliebe steht nicht in der Bibel-
    Lesen Sie ,Herr Wüst, die Offenbarung und Sie werden zu anderen Erkenntnissen kommen.

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  2. Ach JA ! Nun muss auch gleich der Herr Wüst hier Beachtung finden, weil er auf Gott vertraut !? Merkt ihr denn nicht, das er—( auch das mit den Werten) wegen des überbewerteten „C“ in seiner Partei zum besten gibt ?! Das war bei dem schon fast „vergessenen“ Herrn Laschet nicht anders. Nur, weil Ihr „christliche medieninitiative pro“ heißt, müsst Ihr nicht gleich über jedes „Stöckchen springen“.

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  3. Ach JA ! Nun muss auch gleich der Herr Wüst hier Beachtung finden, weil er auf Gott vertraut !? Merkt ihr denn nicht, das er—( auch das mit den Werten) wegen des überbewerteten „C“ in seiner Partei zum besten gibt ?! Das war bei dem schon fast „vergessenen“ Herrn Laschet nicht anders. Nur, weil Ihr „christliche medieninitiative pro“ heißt, müsst Ihr nicht gleich über jedes „Stöckchen springen“.
    Ne, ne, das habe ich ganz anders bei den „Herren aus Oggersheim und Herlinghausen ( aber anders) geschrieben.

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