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Ministerpräsident Weil bittet bei Corona-Bekämpfung nicht um göttliche Hilfe

Bund und Länder ringen seit Beginn der Corona-Pandemie um einen Weg aus der Krise. Niedersachsens Ministerpräsident Weil bittet nicht um Gottes Hilfe – gleichzeitig hofft der Christ, dass die Zukunft besser wird.
Stephan Weil

Foto: Niedersächsische Staatskanzlei/Holger Hollemann

Niedersachsens Ministerpräsident Weil bezeichnet sich als Christ, auch wenn er aus der katholischen Kirche ausgetreten ist

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bittet bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht um unmittelbare Hilfe von Gott. „Ich kann nicht den lieben Gott für alles verantwortlich machen, was sich mir an Problemen in meinem Leben stellt“, sagte Weil am Freitag dem Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen (ekn). Gebete um „Hilfe von oben“ gegen Corona entsprächen nicht seinem Glaubensverständnis. „Ich setze als Christ viel Hoffnung auf die Zukunft und gebe bis dahin mein Bestes. Das ist, glaube ich, auch das, was von Christenmenschen erwartet werden kann.“

Der „liebe Gott“ habe die Menschen heutzutage schon damit sehr begünstigt, „dass er uns eine hochleistungsfähige Impfwissenschaft beschert hat“, fügte Weil hinzu. Im Mittelalter seien die Menschen
Pandemien und Infektionskrankheiten völlig schutzlos ausgeliefert gewesen. Zum Glück sei das heute anders. Weil ist aus der katholischen Kirche ausgetreten, bezeichnet sich aber als Christ.

epd
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