Rund 17.000 Besucher am ersten Wochenende, über 2.500 Sängerinnen und Sänger, 90 teilnehmende Chöre – schon die puren Zahlen deuten die Superlative an, mit der Dieter Falk und Michael Kunze das Pop-Oratorium "Die Zehn Gebote" in der Dortmunder Westfalenhalle inszeniert haben. Am Wochenende feierten Zuschauer und Macher die Premiere des Stücks – und zeigten, dass die Bibel noch
Islamkritiker sind Fundamentalisten. Zumindest dann, wenn sie westliche Werte für nicht streitbar halten. Das schreibt die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) in einem Kommentar und fürchtet, westliche Werte würden mehr und mehr zur "Siegerreligion" verklärt.
Deutsche Jugendliche sehen ihre Zukunft düster und fühlen sich oft allein gelassen. Das zeigt die Unicef-Studie 2010 "Zur Lage der Kinder in Deutschland". Deshalb fordert die Organisation: "Deutschland muss kindgerechter werden."
Das Pop-Oratorium "Die Zehn Gebote" ist nur eines von zahlreichen christlichen Projekten zur Kulturhauptstadt "Ruhr 2010". Die Kirchen im Ruhrgebiet wollen in diesem Jahr zeigen, dass Gott auch da berührt, wo man ihn vielleicht nicht erwartet – etwa im Gefängnis, an der Autobahnraststätte oder mitten im Einkaufszentrum.
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