Wolfgang Huber hat den neuen Bundespräsidenten Christian Wulff wegen seines "ProChrist"-Engagements in Schutz genommen. "Ich bin froh darüber, dass sich Politiker in unserem Land als Christen erkennbar machen", sagte der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Donnerstag gegenüber dem Evangelischen Pressdienst (epd).
Ein klares Bekenntnis zur demokratischen Streitkultur hat der Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, beim traditionellen Johannisempfang am Donnerstag in Berlin abgelegt. Vor Spitzenpolitikern wie Kanzlerin Angela Merkel oder Innenminister Thomas de Maizière betonte er, eine Gesellschaft entwickle sich weiter, wenn alle Mitglieder gleichberechtigt seien – und nicht, wenn sie in Hierarchien lebten.
Die Bundesversammlung hat Deutschlands neues Staatsoberhaupt gewählt. Christian Wulff, bisheriger niedersächsischer Ministerpräsident, wird nach seiner Stimmenmehrheit im dritten Wahlgang Nachfolger von Horst Köhler. Damit steht der CDU-Politiker in einer Tradition von Bundespräsidenten, denen ihr christlicher Glaube wichtig war und ist.
Der durchschnittliche Politikjournalist ist männlich, überdurchschnittlich gebildet und politisch neutral oder eher links und liest den "Spiegel". Das hat eine Erhebung der Freien Universität Berlin ergeben. Als größte Herausforderung sehen die Befragten die Digitalisierung der Medien.
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