Die Ägyptenreise führender Unions-Politiker anlässlich der Anschläge von Alexandria ist zu Ende. Der Fraktionsvorsitzende Volker Kauder hat am Sonntag ein gemischtes Fazit gezogen: Die ägyptische Regierung sei um Aufklärung bemüht, setze aber derzeit keine konkreten Maßnahmen zum Schutz der Christen im Land um, sagte er gegenüber pro.
Obwohl das Bundeskriminalamt die Terrorgefahr in Deutschland am gestrigen Weihnachtsfest der Kopten hoch einstufte, verliefen die Feiern ohne Zwischenfälle. Im Irak aber vereitelte die Polizei einen Anschlag. Derweil hat das Auswärtige Amt finanzielle Hilfe für verfolgte Christen zugesagt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte christliche Minderheiten weltweit künftig besser schützen, Innenminister de Maizière will sich um die Sicherheit der Kopten in Deutschland kümmern und der Unions-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder besucht noch in dieser Woche bedrängte Gläubige in Ägypten. Derweil hieß es aus der ägyptischen Botschaft, dem Staat am Nil liege es fern, Christen zu diskriminieren.
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