Die Kirche der Demokratie
Die Paulskirche in Frankfurt ist untrennbar mit der deutschen Demokratie verbunden. In der Mainmetropole wurde deren Grundstein gelegt, in der Kirche tagte 1848 die Nationalversammlung. Die heutige Paulsgemeinde ist sich ihres historischen Erbes bewusst. Ihre Gottesdienste feiert sie woanders.
Auch am anderen Ende der Kette stehen Menschen
Kaum jemand denkt daran, dass die Baumwolle für ein T-Shirt Kinder in Indien geerntet haben, der Rohstoff in Bangladesch in baufälligen Fabriken verwebt und in Pakistan von Frauen unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und zu Niedrigstlöhnen vernäht worden sein könnte. Das „Lieferkettengesetz“ soll diese Zustände nun verbessern.
Zehn Gebote für das Internet
Die Zehn Gebote gelten auch für das Internet, sagt die EKD. Deshalb hat sie sie nun in einer Denkschrift auf den digitalen Raum übertragen. Sie will damit eine „Ethik der Digitalisierung“ fördern.
„Opfer hat nicht automatisch recht“
Der SPD-Politiker Wolfgang Thierse hat eine aggressiver werdende Stimmung in der Gesellschaft beklagt. Er habe jüngst am eigenen Leib einen Shitstorm erfahren und zugleich erlebt, dass viele Menschen es nicht mehr wagten, ihre Meinung öffentlich auszusprechen. Dabei gelte es, auch die Rechte der Mehrheiten zu schützen.
Bedford-Strohm wünscht sich „Sea-Watch 4“ ohne Antifa-Fahne
Dass ein von der evangelischen Kirche maßgeblich unterstütztes Rettungsschiff eine Antifa-Fahne hisst, erhitzt die Gemüter. Nun hat sich der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland zu Wort gemeldet.
„Urteil hilft, Rassengerechtigkeit voranzubringen“
Der Ex-Polizist Derek Chauvin ist wegen Totschlags an dem Schwarzen George Floyd für schuldig befunden worden. Leiter christlicher Kirchen und Organisationen werteten das Urteil als Chance für mehr Gerechtigkeit.
Sea-Watch 4 mit Antifa-Flagge unterwegs
Das Rettungsschiff Sea-Watch-4 fährt seit einigen Tagen mit einer Flagge der autonomen Antifa-Bewegung. Dies sorgt in christlichen und politischen Kreisen für Verdruss. Kritiker wünschen sich vom EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm ein Machtwort.
„Querdenken-Demos“ sind gefährlich – für die Demokratie und Journalisten
Der Beruf des Journalisten erfordert ein dickes Fell. Das schützt zwar vor Beleidigungen, aber nicht vor tätlichen Angriffen. Dass solche sich im Rahmen von „Corona-Protesten“ mehren, ist ein ernsthaftes Problem für die Pressefreiheit in Deutschland.
Journalisten wegen Corona-Pandemie in Bedrängnis
Die Corona-Krise hat die Bedingungen für Journalisten in vielen Ländern verschärft. Dies geht aus dem Jahresbericht von „Reporter ohne Grenzen“ hervor. Sorge bereiten nicht nur Machthaber, die die Pressefreiheit ignorieren. Auch in Deutschland gerieten Journalisten in Bedrängnis.