„Kirchen müssen authentisch sein und mitten im Leben stehen“
Was machen Kirchen, wenn das Vertrauen in sie schwindet? Darüber haben ranghohe Laien bei einer digitalen Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung debattiert. Die frühere Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Irmgard Schwaetzer, wünschte sich authentische Christen an der Basis.
Mit Kauz und Computerspielen
Jannik Joppien hat ein Herz für die Schöpfung. Und Spaß an Computerspielen. Beides nutzt der Diakon, um Jugendlichen den christlichen Glauben zu vermitteln.
USA: Mehrheit der Christen ist für die Todesstrafe
Eine Mehrheit der amerikanischen Erwachsenen befürwortet nach wie vor die Todesstrafe. Das hat eine aktuelle Umfrage des Pew Research Centers ergeben. Während Atheisten und Agnostiker diese Form der Bestrafung mehrheitlich ablehnen, wird sie von weißen Protestanten mehrheitlich befürwortet.
Medienvertrauen fördern: „Wir haben ein Handwerk zu erklären“
Wie Vertrauen in die Medien gefördert und wiederhergestellt werden kann, darüber diskutierten Teilnehmer bei einer Online-Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung. Einig waren sie sich darin, dass Transparenz und Medienkompetenz die wichtigsten Bausteine dafür sind.
EU-Parlament stimmt für Matić-Bericht
Das Europäische Parlament hat dem sogenannten Matić-Bericht zugestimmt. Dieser enthält unter anderem die Forderung, Abtreibung als normale Leistung der weiblichen Gesundheitsversorgung zu etablieren. Dem Antrag war eine zweijährige politische Debatte vorangegangen. Christliche Lebensrechts-Organisationen hatten bis zuletzt heftig dagegen protestiert.
Bedford-Strohm fordert „Selbstverpflichtung zur Wahrhaftigkeit und Redlichkeit“
In seiner Rede zum traditionellen Berliner Johannisempfang der Evangelischen Kirche hat der Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm über die ethischen Herausforderungen und Gefahren im digitalen Raum gesprochen.
Wozu eine Ritualagentur?
Die evangelische Nordkirche hat eine Ritualagentur ins Leben gerufen, um kirchlichen Service besser unters Volk zu bringen. PRO-Kolumnist Jürgen Mette ist zwar offen für neue Konzepte der Evangelisation, aber hiervon ist er nicht überzeugt.
Der schwarze Heilige
Der Begriff „Mohr“ für einen Afrikaner ist in Deutschland als rassistisch verpönt. Doch ursprünglich ist sie alles andere als abwertend gemeint: Sie bezeichnete Mauritius, einen schwarzen christlichen Märtyrer, der hierzulande hochverehrt war.
Rechtsextreme Tendenzen reichen bis in die Mitte der Gesellschaft
Die „Mitte-Studie“ der Friedrich-Ebert-Stiftung untersucht seit 2006 alle zwei Jahre antidemokratische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung. Laut aktueller Studie sind rechtsextreme Einstellungen weniger verbreitet als noch vor zwei Jahren. Dafür distanzieren sich die Befragten weniger stark von Antisemitismus und demokratiefeindlichen Einstellungen.