Gegen den Protest von Menschenrechtlern hat Malaysia am Sonntag einen saudischen Journalisten abgeschoben, dem in seiner Heimat die Todesstrafe droht. Hamsa Kaschgari (23) soll auf Twitter Botschaften verbreitet haben, die den Propheten Mohammed beleidigen. Grünen-Politiker Volker Beck hat sich derweil für die Rechte des Twitterers stark gemacht.
Die Sängerin Whitney Houston ist im
Alter von 48 Jahren gestorben. Die Souldiva wurde am Samstag tot in
einem Hotel in Beverly Hills gefunden. Ihr Stimme machte sie
weltberühmt. Trainiert hatte Houston sie schon in jungen Jahren –
und zwar in der Kirche.
Thomas Schirrmacher, Direktor des "Internationalen Instituts für Religionsfreiheit", hat die Aufarbeitung der Christenverfolgung in der Sowjetunion gefordert. Noch lebten genügend Zeugen, die sich daran beteiligen könnten, sagte er am Sonntag in Ulm.
Öffentliche Empörung angesichts der weltweiten Christenverfolgung vermisst der Leiter von "Open Doors Deutschland", Markus Rode. In der aktuellen Ausgabe des Magazins "Focus" fordert er Medien, Kirchen und Politiker dazu auf, sich angesichts der Entwicklungen in der arabischen Welt stärker für Religionsfreiheit einzusetzen.
Das Internet wird zunehmend als Waffe genutzt. Diese Meinung vertritt Alexander Eisvogel, Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Das Web 2.0 übernehme heute die Funktion von Koranschulen und Gebetszirkeln.
Nach Protesten erlaubt die polnische Fluggesellschaft "Lot" ihrem Kabinenpersonal im Einsatz weiterhin das öffentliche Tragen religiöser Symbole. Neue Dienstvorschriften sahen zunächst vor, dass den Crews das Zurschaustellen von Kreuzen und anderen religiösen Symbolen während des Dienstes untersagt wird.
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