Moderne Medien können abhängig machen. Zu diesem Ergebnis kamen US-Forscher der Universität Maryland. 24 Stunden lang sollten Studenten auf ihre elektronischen Lieblingsspielzeuge verzichten und anschließend darüber berichten. Viele ihrer Reporte lesen sich wie die von Junkies auf Entzug.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt will kein Strafverfahren gegen das Satire-Magazin "Titanic" einleiten. Die Vorwürfe der "Volksverhetzung" und der "Beschimpfung von Bekenntnissen" seien nicht haltbar, zitiert die "Katholische Nachrichten-Agentur" (KNA) die Staatsanwaltschaft. Mittlerweile sind dort 18 Strafanzeigen eingegangen.
Den diesjährigen Webfish in Gold erhält das Online-Radio "Crosschannel" des ERF-Medienhauses. Damit zeichnete die Jury erstmals ein Webradio aus. Weitere Gewinner sind das Wiki-Projekt "Volxbibel", das Portal "Wie-kann-ich-beten" und das Onlineangebot "Gott chillt in Karow".
Tabubrüche sind im Web keine Seltenheit – und viele jugendliche Nutzer finden das auch gut. Das ergab eine aktuelle Studie der ZDF-Medienforschung. Und was für das Web gilt, trifft auch für andere moderne Medien zu.
Ein amerikanisches Gericht hat den "National Day of Prayer" für verfassungswidrig erklärt. Nun tobt in den USA eine Debatte über die Abschaffung des seit 1952 jährlich veranstalteten Gebetstages. Zuletzt hat sich Präsident Barack Obama in den Streit eingeschaltet – und angekündigt, für den Gebetstag zu kämpfen.
Mohammed im Bärenkostüm – das war zu viel für die Gruppe "Muslim Revolution". Nach der Ausstrahlung der 200. "South Park"-Folge, die auch andere Religionen auf die Schippe nahm, drohte die islamische New Yorker Bewegung den Machern Trey Parker und Matt Stone. Im Internet erklärte sie, die beiden könnten wie der 2004 ermordete Filmemacher Theo van Gogh enden.
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