Theologin und Kirchenkritikerin Uta Ranke-Heinemann gestorben
Von der Vorzeige-Katholikin zur leidenschaftlichen Kämpferin gegen Dogma und Frauenfeindlichkeit: Uta Ranke-Heinemann war jahrzehntelang eine einzige Provokation für die katholische Kirche. Jetzt ist sie mit 93 Jahren gestorben.
„Müssen uns als Demokraten uneinig sein“
Die Pandemie und der politische Umgang damit ist seit Monaten das beherrschende Thema. Der Historiker Paul Nolte plädiert dafür, sich auch wieder anderen Dingen zu widmen. Eine Vielfalt an Themen sei wichtig für eine freie Gesellschaft.
Myanmar: Proteste gegen Militärs schweißt Minderheiten zusammen
Anfang Februar hat die Armee in Myanmar gegen die Partei der Regierungschefin Aung San Suu Kyi geputscht. An den Protesten dagegen beteiligen sich auch Christen.
Grübel: Medienkompetenz gehört in den Lehrplan
Markus Grübel (CDU), Beauftragter für Religionsfreiheit, sieht in Sozialen Medien mächtige Kommunikationsinstrumente auch für religiöse Themen. Er fordert die Vermittlung von Medienkompetenz an der Schule.
Der moralische Kompass der EKD findet Katar nicht
Die Fußball-WM soll 2022 in Katar stattfinden. Das steht schon lange in der Kritik wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen in dem Land. Missstände, auf die der moralische Kompass der EKD jedoch nur unzureichend zeigt.
„Einen generellen Boykottaufruf finde ich schwierig“
Wegen Menschenrechtsverletzungen steht das WM-Gastgeberland Katar in der Kritik. Im PRO-Interview erklärt der EKD-Sportbeauftragte Volker Jung, warum die Kirche sich keinen Boykottaufrufen anschließt.
Zahl der Abtreibungen sinkt leicht
Im vergangenen Jahr hat es etwas weniger Schwangerschaftsabbrüche gegeben. Im Vergleich zu 2010 sank die Zahl um etwa 10 Prozent.
„Ausgerechnet Parteien mit C im Namen“
Nach Kritik aus den Kirchen stellen Innenminister Seehofer und der sächsische Regierungschef Kretschmer heraus, dass sie keine Ostergottesdienste verbieten wollen. Sie betonen die Eigenverantwortung der Religionsgemeinschaften.
Politischer Islam ist „Angriff auf die DNA unserer Gesellschaft“
Politischer Islam strebt selten mit Gewalt zur Errichtung des Kalifats. Das tun nur Dschihadisten und Salafisten, sagt der Islamkritiker Ahmad Mansour. Der „Angriff auf die DNA unserer Gesellschaft“ erfolge unbemerkt und auf legalem Weg.