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Hirschhausen entfacht Glaubens-Diskussion

Eckhart von Hirschhausen hat mit einem Zitat Facebook-Nutzer dazu gebracht, über den Glauben zu diskutieren. Viele Nutzer erklärten, warum sie an Gott glauben.
Von Swanhild Brenneke

Foto: pro/Swanhild Zacharias

Eckart von Hirschhausen bei einer Podiumsdiskussion auf dem Katholikentag

Mit einem Zitat über Gott entfachte der Moderator und Mediziner Eckhart von Hirschhausen am Wochenende auf Facebook eine Diskussion über den christlichen Glauben. Auf dem Zitatbild, das Hirschhausen am Sonntag auf Facebook veröffentlichte, war zu lesen: „Immer weniger Menschen glauben an Gott. Ich hoffe, das beruht nicht auf Gegenseitigkeit.“

Einige Leser kommentierten zum Beispiel, es lohne sich nicht, an einen Gott zu glauben, Glaube sei „Opium fürs Volk“ oder als Erwachsener solle man keine „imaginären Freunde“ haben.

Doch unter den Kommentaren finden sich auch viele christliche Bekenntnisse. Zum Beispiel: „Ich bin froh, dass ich…. wir, von Gott geliebt sind. Das wir nicht von seiner Liebe getrennt werden können und das er uns zu traut….vertraut, dass wir es mit ihm zusammen schaffen!“ Oder: „Gott muss nicht an die Menschen glauben, denn er hat sie selbst geschaffen. Aber er liebt sie, jeden einzelnen, und das obwohl wir so viel schlechtes unserem Planeten und seinen Bewohnern antun.“ Viele Leser schrieben auch einfach nur, sie würden an Gott glauben.

Hirschhausen beschäftigt sich auch in seinen Fernsehsendungen immer wieder mit christlichen Themen, zum Beispiel mit dem Thema Sünde. Er tritt auch regelmäßig bei christlichen und kirchlichen Veranstaltungen auf wie dem Christlichen Gesundheitskongress oder dem Kirchentag.

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2 Antworten

  1. Nachahmenswert.

    Sogar für die Gemeindepastoren, wenn sie – technisch sehr sauber – ihre Internetaktivitäten in den (A)sozialen Netzwerken und -Medien von ihren eigentlichen Tätigkeiten trennen.

    Persönlich zweifle ich daran, dass die meisten Gemeindetheologen das hinbekommen, denn:

    “Etwa 46 Prozent der EU-Bürger mangelt es an digitalen Grundkenntnissen, geht aus einem Bericht der EU-Kommission hervor. In Deutschland sind es noch mehr.”

    Link dazu:
    https://www.heise.de/news/Digitale-Grundkenntnisse-Deutsche-Buerger-liegen-unter-EU-Durchschnitt-7193342.html

    Die meisten Theologen sind eben keine IT’ler, die bei ihren Geräten das Telemetrie-Verhalten unterbinden können.

    Lesetipp dazu:

    https://www.kirchenrecht-ekd.de/document/32147

    (ebd. §2, Abs. 2)

    https://www.kirchenrecht-ekd.de/document/32149

    (ebd. Kap. 3: §2, Zu Absatz 2:

    “Der Grundsatz lautet, dass für dienstliche Zwecke auch nur dienstliche IT eingesetzt wird. Dies hat der Dienstgeber zur Verfügung zu stellen. Sollen private IT-Geräte zu dienstlichen Zwecken genutzt werden, bedarf es einer besonderen Regelung/Vereinbarung.
    […]” (Bitte dort weiterlesen…)

    Auch hier fällt mir wieder der EKD-Synodenbeschluß von 2014 ein:

    “Wir verpflichten uns, unter den aktuellen Gegebenheiten massenhafter Abhörung und Auswertung von digitaler Kommunikation auch die kirchlichen Seelsorgeangebote kritisch zu prüfen:

    Wie können wir Seelsorge- und Beichtgeheimnis schützen?”

    Weitere Gedanken dazu schrieb ich hier auf der Plattform unter anderen Beiträgen.

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  2. Passend zum Artikel:

    Seit meiner Jugend lese ich – so alle zwei bis drei Jahre – Bunyans “Pilgerreise”.
    Obwohl es vor über 340 Jahren geschrieben und es zwei “erfundene” Geschichten enthält:
    Durch die vielen Querverweise zu Bibelstellen schließt sich mir immer wieder die Bibel neu auf.

    Hier eine gut lesbare (sprachlich alte) Version:

    https://www.glaubensstimme.de/doku.php?id=autoren:b:bunyan:pilgerreise:start

    Eine Rezension:

    https://www.evangeliums.net/buecher/rezension_die_pilgerreise.html

    Ein Video (findet sich auch auf Youtube):

    https://invidio.xamh.de/watch?v=moepIZEvneY

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