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USA: Weiße Evangelikale bisher am wenigsten geimpft

Drei Viertel der erwachsenen Amerikaner sind geimpft – doch die Unterschiede zwischen den Konfessionen sind enorm. Eine Gruppe fällt besonders aus dem Raster.
Von Johannes Blöcher-Weil
Eine Ärztin impft einen Patienten
Die weißen evangelikalen Christen in den USA sind am zurückhaltendsten mit ihrer Impfung.

Laut einer Umfrage des Pew Research Center Ende August sind 73 Prozent der über 18-Jährigen bisher einmal geimpft. Die Impfquoten variieren erheblich zwischen den demographischen Gruppen. Dabei spielt neben der Partei- auch die Religionszugehörigkeit eine wichtige Rolle. 86 Prozent der Demokraten und Unabhängigen haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Bei den Republikanern sind es 60 Prozent.

In der Umfrage gaben 57 Prozent der weißen Evangelikalen an, dass sie geimpft seien. Damit liegt sie deutlich hinter den anderen großen religiösen Gruppen. Von den übrigen weißen Protestanten, die keine Evangelikalen sind, sind 73 Prozent geimpft. Der Prozentsatz bei den nicht religiös gebundenen Erwachsene lag bei 75 Prozent. Bei den Katholiken liegt die Impfquote bei 82 Prozent.

Etwas mehr als die Hälfte fühlt sich unter Druck

Insgesamt glauben 73 Prozent der Befragten, dass Impfstoffe der beste Weg sind, um sich vor dem Virus zu schützen. Sechs von zehn Befragten sagen, dass Menschen, die sich nicht gegen das Virus impfen lassen, dem Land schaden. Bei den geimpften Erwachsenen liegt der Wert bei 77 Prozent.

Etwas mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Bevölkerung findet, dass zu viel Druck auf die Menschen ausgeübt wird, sich impfen zu lassen. Knapp die Hälfte der Befragten stellt dem amtierenden Präsidenten Joe Biden ein gutes Zeugnis im Umgang mit der Corona-Krise aus. Dieser Wert ist seit seinem Amtsantritt etwas zurückgegangen.

Allerdings glaubt auch eine knappe Mehrheit (54 Prozent), dass das Schlimmste der Krise noch bevorsteht. Die Republikaner sind dabei etwas optimistischer, was den Zustand des Ausbruchs angeht. In den USA sind seit Beginn der Pandemie mehr als 600.000 Menschen an den Folgen von COVID-19 gestorben.

Im Zuge der vorliegenden Studie des PEW Research Centers wurden vom 23. bis 29. August 2021 10.348 amerikanische Erwachsene befragt.

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2 Antworten

  1. Ich meine diese Impfungen nicht klassische Impfungen mit schwächere Variante zur Verbreitungen gegen Gefahren entspricht sondern eine Manipulation der Abwehrkräfte des Körpers mit Risiko sind. Deshalb müsste vorerst eine möglichst langfristige Studium dafür geben. Ich finde selbst aber diese Art von Manipulationen falsch, weil wir die Methoden des Körpers nicht ersetzen können. Aus diesem Grund warne ich gegen diese Impfungen, während frühere klassische Impfungen richtig bewerte.

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  2. Ich meine diese Impfungen nicht klassische Impfungen mit schwächere Variante zur Verbreitungen gegen Gefahren entspricht sondern eine Manipulation der Abwehrkräfte des Körpers mit Risiko sind. Deshalb müsste vorerst eine möglichst langfristige Studium dafür geben. Ich finde selbst aber diese Art von Manipulationen falsch, weil wir die Methoden des Körpers nicht ersetzen können. Aus diesem Grund warne ich gegen diese Impfungen, während frühere klassische Impfungen richtig bewerte. Das ist meine einzige Bewertungen bei Impfungen

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