Suchergebnisse für: Abtreibung – Seite 110

In seiner Osterpredigt hat der Augsburger Bischof Mixa vor einem „aggressiven Atheismus“ gewarnt. Dieser führe zu Unmenschlichkeit und habe gefährliche Regime hervorgebracht. Nun laufen atheistische Organisationen beim Bistum Sturm und werfen dem Geistlichen „Geschichtsfälschung“ vor.
Für so manche Journalisten gelten evangelikale Christen immer mehr als Mitglieder einer Sekte. In Büchern, Zeitungsartikeln und Fernsehbeiträgen versuchen die Autoren deutlich zu machen, wie „radikal und sendungsbewusst“ die „evangelikale Ideologie“ sei. Jüngstes Beispiel: Eine Kurz-Reportage des Senders 3sat, die am Dienstag in „Kulturzeit“ lief.
Die beiden ARD-Journalisten Oda Lambrecht und Christian Baars plädieren in ihrem jetzt erschienenen Buch „Mission Gottesreich – Fundamentalistische Christen in Deutschland“ für eine Trennung zwischen Landeskirche und evangelikal-freikirchlichen Gemeinden und Verbänden. „Wenn Minderheiten diskriminiert oder gegen andere Positionen gehetzt wird, dürfen die, die damit nicht einverstanden sind, nicht schweigen“, so die Journalisten.
Der Sozialwissenschaftler Manfred Spieker hat in einem Gastbeitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ die unklare politische Linie zum Umgang mit Spätabtreibungen angeprangert. Der Professor für Christliche Sozialwissenschaft an der Universität Osnabrück betont in seinem Essay, dass die 1995 erfolgte Reform des Paragraphen 218 der Spätabtreibung Tür und Tor geöffnet haben.
Christen in Europa werden zunehmend diskriminiert. Das stellten Experten wie der Religionssoziologe Thomas Schirrmacher bei der ersten OSZE-Tagung zum Thema „Intoleranz gegen Christen“ fest, die in dieser Woche in Wien stattfand. Die Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet im April eine Tagung zu diesem Thema.
Am Donnerstag hat die „Zoomer“-Redaktion den Beitrag eines christlichen Users veröffentlicht, der das Engagement christlicher Gruppen an deutschen Universitäten sowie den christlichen Glauben wortgewandt verteidigt. „Gott ist nicht prüde“, behauptet er darin. Sein Beitrag ist eine Reaktion auf den kritischen Artikel „Gott statt Marx – Missionare auf dem Campus“, der am Mittwoch bei „Zoomer“
Schwindende Geburtenzahlen und eine zunehmende Lebenserwartung sind die Tretmühlen des demografischen Wandels. In der Berliner Konrad-Adenauer-Stiftung diskutierten Politiker und Experten darüber, wie den daraus entstehenden Problemen beizukommen ist – und was Christen zu einer besseren Gesellschaft beitragen können.
Ist die Religion auf dem Rückzug? Nein, meinen Autoren der Zeitung „Rheinischer Merkur“. Glaube, so heißt es in der aktuellen Ausgabe, sei als gesellschaftliche Ressource nicht zu unterschätzen – egal ob in der Politik oder im Sozialwesen.

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