Das christliche Medienmagazin

Christen gründen E-Sports-Liga

Wer gerne zockt, kann sich künftig online mit anderen Christen dazu verabreden und auch noch ganz offiziell Kräfte messen: in der ersten christlichen E-Sports-Liga.
Von Anna Lutz

Foto: Anton Porsche

E-Sport ist ein Trend – auch bei Christen

Im Februar und März können Fans der Spiele League of Legends und Rocket League online Kräfte messen – und bekommen dabei noch christliche Impulse mit. In die erste christliche E-Sports-Liga laden verschiedene evangelische Jugendverbände, darunter etwa der CVJM-Westbund oder das Evangelische Jugendwerk in Württemberg, ein.

„Wir sind überzeugt, dass sich der Glaube an Jesus und Gaming nicht gegenseitig ausschließen“, heißt es auf deren Internetseite. Und weiter: „Durch Gespräche, Impulse und einen freundschaftlichen Umgang miteinander wollen wir entdecken, was Glaube und Gaming verbindet.“

Glaube und Gaming schließen sich nicht aus

Vor allem aber wollen die Christen eines: zocken. Am Ende der zweimonatigen Spielzeit mit Onlineturnieren am Donnerstagabend wird ein Siegerteam ermittelt. Mitmachen können alle zwischen 14 und 27 Jahren. Bei einer Auftakt- und Abschlussveranstaltung, aber auch zwischendurch, soll es Impulse mit Bezug zum Christentum und der Bibel geben. Offizieller Start ist der 9. Februar.

Gespielt wird das Strategiespiel League of Legends und das Autoballspiel Rocket League.
E-Sport steht für elektronischen Sport. Gemeint sind Wettkämpfe in Onlinespielen, meist im Mehrspielermodus oder Team. Schon seit einigen Jahren gibt es vermehrt Vereine, die sich dem E-Sport widmen und auch professionelle Spieler, etwa in der Electronic Sports League mit knapp zwei Millionen aktiven Spielern.

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2 Antworten

  1. Wenn es Christen sind, sollen sie lieber beten und Lobpreis machen, statt ihre Zeit mit so einer nutz- und sinnlosen Beschäftigung totzuschlagen, die – das ist ja heute so wichtig – auch noch wegen des Stromverbrauchs (Die dafür notwendigen Rechner brauchen sehr viel davon, von den Servern ganz zu schweigen) besonders klimaschädlich sind.

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    1. Ist dann Mensch-ärge-dich-nicht-spielen auch Zeitverschwendung? Oder Fußball spielen? Schach spielen? Wohl kaum. Mehr Toleranz tut not. Übrigens, um diesen Kommentar zu schreiben, haben Sie auch Energie an Ihrem Rechner verbraucht und der Server von pro-magazin.de verbraucht auch Energie. Und gebetet haben Sie in der Zeit auch nicht. Ich finde, dass die vorgestellte Initiative ist ein gute Sache, um junge Leute (die es vorwiegend sein werden) zusammen zu bringen, die noch mehr als das Zocken vebindet. Das ist die gleiche Idee wie “Sportler ruft Sportler” (wo es eigentlich auch gut hinpassen würde). Ich wünsche dem jedenfalls viel Erfolg!

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