Christen neigen stärker zu Rassismus, Judenhass oder Islamophobie, meint der Dresdner Historiker, Linke-Politiker und Kirchenkritiker Gerhard Besier. Damit gießt er neues Öl in die Debatte um eine Christianisierung Ostdeutschlands.
Zwei Medienereignisse haben in den vergangenen Tagen im katholisch geprägten Polen für Aufruhr gesorgt. Der Auftritt der Popdiva Madonna an Mariä Himmelfahrt und die Beleidigung der Bibelschreiber durch das Popsternchens Doda Elektroda spalten das Land in jene, die ihre religiösen Gefühle verletzt sehen und solche, die der Rummel nervt.
Je empörter sich Gläubige über Gotteslästerungen äußern, desto erfolgreicher sind ihre Proteste, schreibt Axel Freiherr von Campenhausen im "Rheinischen Merkur". Die katholische Wochenzeitung widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe dem Thema "Blasphemie" und stellt fest: Besonders Muslime sind "Meister religiöser Empörung".
Das ZDF will jüngere Zuschauer und Familien mit einem neuen Zielgruppenkanal erreichen. Am ersten November startet ZDFneo und ersetzt den bisherigen ZDF Dokukanal.
Um Jugendlichen Wege durch den Mediendschungel zu bahnen, bietet der Deutsche Kinderschutzbund Kurse für Eltern und Pädagogen an. Anlass ist die "gamescon". Die europaweit größte Messe für Unterhaltungselektronik gastiert derzeit in Köln.
Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) hat am Montag eine Wiederbelebung des Christentums in den neuen Bundesländern gefordert. Damit stößt er auf Kritik aus den eigenen Reihen, von links – und sogar aus der Kirche.
Nachdem Moderatorin Hülya Özkan einen Beitrag über evangelikale Christen am vergangenen Freitag wegen technischer Pannen absagen musste, brachte die ZDF-Sendung "Heute in Europa" das Stück am Dienstag. Es zeigt die Missionsbemühungen einer Londoner Gemeinde.
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