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Alzheimer-Früherkennung weckt Hoffnung

Bochumer Forscher haben ein Verfahren entwickelt, das Alzheimer bis zu 17 Jahre vor Auftreten der ersten Symptome nachweisen kann. Damit kann früh mit einer Therapie begonnen und der Gedächtnisverlust verhindert werden. Das bringt Hoffnung für alle Betroffenen, findet Sabine Langenbach.
Von Sabine Langenbach
Sabine Langenbach, Kolumne „Das find ich gut“

Foto: Sabine Langenbach

Für Sabine Langenbach sind die Früherkennung von Alzheimer und die damit verbundenen Therapiemöglichkeiten ein Hoffnungszeichen

Am 21. Juli um 10.38 Uhr wurde auf der Homepage der Ruhr-Universität Bochum ein neuer Artikel hochgeladen mit folgender wissenschaftlich-nüchternen Überschrift: „Alzheimer-Früherkennung bis zu 17 Jahre im Voraus“.

Dabei ist das, worüber im Folgenden berichtet wird, eine bahnbrechende Entdeckung, ein Hoffnungszeichen, der absolute Knaller:

Ein Forscherteam hat ein Verfahren entwickelt, womit sich Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung im Blut bereits 17 Jahre vor Auftreten der ersten Symptome nachweisen lassen. Dabei kommt ein in Bochum entwickelter Immuno-Infrarot-Sensor zum Einsatz, der schon weltweit patentiert wurde, aber noch zur Marktreife und zur Zulassung als Diagnostikgerät gebracht werden muss.


Das find ich gut – Kolumne und Podcast mit Sabine Langenbach
Das find ich gut – Kolumne und Podcast mit Sabine Langenbach
#9 Alzheimer-Früherkennung weckt Hoffnung
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Erklärtes Ziel der Wissenschaftler: Durch eine frühe Diagnose sollen Alzheimer-Medikamente verabreicht werden, wenn die Erkrankung noch symptomfrei ist, und damit soll sie idealerweise gestoppt werden. Die Ablagerungen im Gehirn, die für den fortschreitenden Gedächtnisverlust verantwortlich sind, entstehen so erst gar nicht.

Was ein medizinischer Erfolg! Ich finde, der ist gar nicht so richtig in den Medien gefeiert worden, wie es sich gehören würde. Wenn man bei Google die Stichworte „Alzheimer Früherkennung Ruhr Uni Bochum“ eingibt, kommen relativ wenige Einträge. Und das im Sommerloch! Aber vielleicht kommt das ja noch.

Für mich war und ist diese Meldung auf jeden Fall ein Grund, Gott sei Dank zu sagen! Es ist ein Geschenk Gottes, dass die Forscherinnen und Forscher die vielen komplizierten Zusammenhänge erkennen und einordnen konnten, die schließlich zur Entwicklung des Immuno-Infrarot-Sensors führten. Mit Hilfe dieses Geräts werden in Zukunft viele Menschen, die die Alzheimer Krankheit in sich tragen, ohne oder mit wesentlich weniger Gedächtnisverlust leben können. Das schenkt Lebensqualität und Lebensfreude!

Das find ich gut!

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2 Antworten

  1. Es ist doch immer wieder erheiternd & erweitern, Sabine Langenbach & PRO zu lesen!:-) Diese Kolumne enthält ein klares PRO zum Leben. Schön, GUTE NACHRICHTEN mit einer Spur Dankbarkeit auch mal so zu lesen!;-) DANKE EUCH ALLEN FÜR EURE DIENSTE ALS GUTE BOTSCHAFTER!

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