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„Zukunftsdialog“: ARD bittet um Bürgermeinung

Die ARD will von Bürgern wissen, was sie von den öffentlich-rechtlichen Sendern für die Zukunft erwarten. Seit Montag ist dafür die öffentliche Dialogplattform ard-zukunftsdialog.de freigeschaltet.

Foto: ARD

Auf der Webseite www.ard-zukunftsdialog.de können Interessierte vier Wochen lang bis zum 27. Juni in verschiedenen Themenräumen mitdiskutieren

Auf der Webseite ard-zukunftsdialog.de können Bürger vier Wochen lang bis 27. Juni in verschiedenen Themenräumen über die ARD diskutieren. Am 9., 16., und 23. Juni sind darüber hinaus Live-Diskussionen mit Vertretern des Senders geplant.

Die Rückmeldungen und Ideen aus der Onlinebeteiligung werden ausgewertet und nach dem Sommer in den Landesrundfunkanstalten weiterdiskutiert, wie die ARD ankündigte. Im November soll eine digitale Abschlussveranstaltung folgen, ein Fazit des Zukunftsdialogs soll bis Ende des Jahres vorliegen. Der „Zukunftsdialog“ wird von einem Podcast begleitet, in dem der Senderverbund Anregungen, Ideen und Kritik des Publikums aufnimmt und mit Machern aus der ARD bespricht, wie es hieß.

Die Verantwortlichen wollen von den Zuschauern Ideen und Wünsche für eine ARD der Zukunft wissen. „Was fehlt Dir im Angebot der ARD? Was sollte die ARD in Zukunft anpacken?“ heißt es da. Es gibt etwa die Themenräume „Region und Lebensgefühl“, „Generation Zukunft“ und „Wissen und Hintergründe“, aber auch die Möglichkeit eigene Programmideen einzubringen.

Zum Auftakt des Projekts hatte sich der ARD-Vorsitzende und WDR-Intendant Tom Buhrow am 8. Mai mit rund 140 zufällig ausgewählten Menschen aus ganz Deutschland in einer Videokonferenz ausgetauscht. Die Ergebnisse dieses Workshop-Tags bilden die Grundlage für den nun folgenden öffentlichen Online-Dialog.

Von: epd/Jörn Schumacher

epd
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15 Antworten

  1. Weniger Quiz Sendungen
    Mehr Bildungsfernsehen
    Nicht so viel Müll aus der ganzen Welt
    Weniger Politiktalk
    Sendungen von neuen innovativen Unternehmen
    Nicht ständige Wiederholungssendungen
    Dann kann der GEZ Beitrag vielleicht endlich mal sinken oder wegfallen
    Man will nicht für Dinge bezahlen die einen überhaupt nicht interessieren
    Das Fernsehen ist nicht mehr interessant
    Kirche ist uninteressant
    Sturm der Liebe weg wegen Sport ist frech für Zähler die das nicht interessiert
    eine Zumutung

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  2. Wenn Zukunftspat:innen die Zukunft des ÖRR sein soll, wünsche ich die sofortige Abschaffung des ÖRR. Die neue Bundesregierung muss dem britischen Beispiel folgen und dem ÖRR den Platz zuweisen, den der ÖRR verdient. Ins Aus. Umerziehungs-Rundfunk brauchen wir hier nicht .

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    1. Offenkundig müssen die öffentlich-rechtlichen Sender die Gebührenzahlenden intensiver über ihre kulturwirtschaftlichen Leistungen als Auftraggeber für die verschiedenen künstlerischen Genres wie z.B. Musik einschließlich Chöre und Orchester, darstellende und bildende Kunst, Literatur und Produzenten von Hörspielen, Filmen, Fernsehspielen sowie Arbeitgeber für die Akteure (Autoren/innen, Bildgestalter/innen, Schauspieler/innen, Regisseure/innen, Komponisten/innen und andere kreative Kunstschaffende informieren. Es gibt Studien dazu, z.B. vom Deutschen Kulturrat.

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  3. ARD und ZDF gehören umfassend reformiert, da die Zuschauerzahlen massiv zurückgehen weil u.a. die Jüngeren lieber Netflix usw. schauen:
    – Für beide Sender jeweils eine Hauptredaktion für jeden Bereich und damit einen Sender auflösen. Wir brauchen Krimis und andere Unterhaltung nicht doppelt. Ebenso reicht eine Redaktion für das Morgenmagazin, Sport, Politik usw.
    – Eingliedern der kleinen Sender also Bremen, Saarland und Hessen in größere Anstalten mit starken Lokalredationen wie es der WDR vormacht
    – Um Millionen einkaufte Sportsendungsrechte gehören nicht zur Grundversorgung sondern den Privaten überlassen und wer das will soll separat dafür bezahlen
    – Stärkung der Präsenz im Netz, um Jüngere zu erreichen
    – und das Wichtigste: politische Ausgewogenheit. Das fehlt bei den Talks und bei den Magazinsendungen wie Monitor usw. Wenn die absolute Mehrheit links steht von den Journalisten mag dass sein, aber erwarte von mir bezahlten Medien, dass ich mir meine Meinung bilden kann, diese aber mir nicht schon vorgegeben wird und was ich zu denken habe. Meinung und Bericht zu trennen schaffen ARD und ZDF schon seit vielen Jahren im wesentlichen nicht mehr.
    – Resultat: das ganze wird weniger Zwangsgebühren kosten!!

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  4. Man sollte die Chance nutzen und sich dort direkt äußern:
    https://www.ard-zukunftsdialog.de

    Etwas ärgerlich, dass man dort gleich ungefragt geduzt wird und auch der Gendersprech schafft für mich selbst nicht die Willkommensatmosphäre, die ich mir wünschen würde.
    Aber die Möglichkeit zu nutzen, inhaltliche Hinweise zu geben, das nutze ich gerne.
    – Mehr Infos zu Feiertagen
    – Mehr Infos zu Geschichte und kirchlichen Traditionen
    – Mehr Musik aus der langjährigen europäischen Kulturgeschichte (nicht nur Plastik-Pop)
    – Aber auch mal die interessante christlich Pop-Szene beleuchten
    – Lebensbilder von historischen Persönlichkeiten (gute Sendung “Kalenderblatt” im DLF)
    – …

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  5. Mausfeldt meint … „Entgegen ihrer Selbstidealisierung als »vierte Gewalt« üben sie durch ihre politischen und ökonomischen Verflechtungen mit den herrschenden Eliten gegenüber den politischen Zentren keine wirksame Kontrollfunktion aus; sie sind keine Wachhunde des öffentlichen Interesses gegenüber den Zentren der Macht, sondern vielmehr ihre Schutzhunde. Sie fungieren durch die Art der Nachrichtenselektion und Nachrichteninterpretation als Torwächter und Weichensteller bei der Formung des öffentlichen Diskussionsraumes und also Bewusstseins.“

    Beispiel unter https://www.youtube.com/watch?v=ETa1qsCOEOs

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    1. Weniger Doppelsendungen.
      Aktuelle Information kurz und knackig.
      Wissenschaftliche Sendungen.
      Neue Filme auf etwas höherem Niveau.
      Wenig Uraltfilme im Normalprogram.

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  6. Genau wie hier werden wirklich kritische Meinungen sowieso gar nicht erst zugelassen. Ergebnis wird sein, das es etwas weniger Unterhaltung gibt aber sich prinzipell überhaupt nichts ändert.

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  7. Wenn Sie als Redaktion von „140 Menschen“ schreiben, meinen Sie vermutlich „Personen“, oder vergendern Sie so stillschweigend, dass Ihnen die passenden Worte fehlen?

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  8. Zum Programm: weniger Krimis, Gewalt gibt es in der Realität schon genug.Statt dessen mehr Dokumenationen, intensivere Auslandsberichterstattung für genauere Einschätzungen der Situation der Menschen, z.B. in den USA nach Trumps Präsidentschaft oder in Rußland unter Putins Herrschaft.

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  9. ARD und ZDF
    Ab ca. 17.00 Uhr nur noch Mord und Todschlag. Wiederholungen am laufenden Band. Für jede Wiederholung möchte ich mein Geld zurück. Wichtiges und Kritische Sachen kommen Nachts. Sollten doch mal bei ARTE reinschauen. ARD ganz schlechtes Programm. Die Katastrophe ist Kika, Kinder werden verblödet und voll in Aggression gebildet.

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  10. -Bitte nicht jeden Tag schon oftmals gezeigte Krimis .;
    -anspruchsvolle Filme im echten Sinne des Wortes ; warum nicht Spielfilme aus den osteuropäischen Filmstudios statt oberflächlicher US-Filme ;
    -mehr Unterhaltungsfilme ,die weitgehend realitätsnahes Leben widerspiegeln ; das gezeigte Lebensniveau von Rechtsanwälten und ” erfolgreichen” Managern ist doch so voller Klischees und langweilig.
    – immer wieder gezeigte Tierfilmszenen aus Afrika lassen selbst Hyänen gähnen ;
    -die Klinikserien gehen geradezu sträflich mit dem erlebten Alltag in Krankenhäusern um ; die Darstellung eines realitätsnahen Alltags in der Rettungsstelle der Charite’ ist weitaus interessanter
    -keine Quizsendungen mehr ,das ist was für Seniorenheime und vor allem keine politische Bevormundung und -erziehung. Diese in letzter Zeit praktizierte sprachliche Bevormundung bringt das Gegenteil hervor.

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  11. WDR TV. Bitte schaffen Sie endlich die fast täglichen Kochsendungen ab. Einfach unerträglich!

    Hier ein Beispiel für den kommenden Samstag im WDR TV am 12.06.21:

    14:00 Lecker an Bord (5/6) mit Björn Freitag und Frank Buchholz
    16:30 Land und lecker (1/6) Wer kocht das beste Landmenü?
    17:15 Der Vorkoster mit Björn Freitag
    17:45 Kochen mit Martina und Moritz
    18:15 Meisterküche: Steaks und mehr – … mit Yvonne Willicks

    Brigitte Linke

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  12. Ich wünsche wir ein “moderneres” Programm, welches sich eventuell auch jüngere Menschen ansehen möchten. Weniger Politiktalk – davon wird zuviel gezeigt! Weniger Mainstream bei politischen Meldungen!! Eine unabhängigere Berichterstattung. Weniger Kochshows. Viiiiel weniger Wiederholungen (was wird bloß mit den Gebühren gemacht?)! Und – ganz, ganz wichtig: KEINE Gendersprache!

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