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Waldemar Grab: „Gott hat ein Copyright auf den Regenbogen“

Der Regenbogen ist für viele Menschen ein göttliches Versprechen. Andere sehen darin die Farben der LGTBQ-Szene. Der Musiker und Evangelist Waldemar Grab hat in der aufgeheizten Debatte einen erklärenden Kommentar geschrieben. Pro hat mit ihm gesprochen.
Von Martin Schlorke
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Waldemar Grab Foto: Waldemar Grab
Waldemar Grab zeigt sich besorgt über Christen, die sich in den sozialen Netzwerken zerstreiten

PRO: Aktuell ist eine Debatte um die Verwendung und Bedeutung der Regenbogenfahne entbrannt. Sie haben dazu einen ausführlichen Kommentar verfasst. Warum haben Sie sich als Musiker und Evangelist in die Debatte eingemischt?

Waldemar Grab: Eigentlich habe ich den Text als Arbeitspapier für die Mitarbeiter und Mitglieder unseres Vereins Hoffnungsträger e.V. geschrieben, dem ich seit 2006 vorstehe, weil wir intern immer wieder über das Thema diskutiert haben. Dass es jetzt weite Kreise zieht, war gar nicht meine Intension. Ich wollte also nicht Stimmung gegen irgendetwas machen, sondern intern aufklären.

Warum verurteilen Sie in dem Text die Verwendung der Regenbogenfahne im Kontext der LGBTQ-Szene?

Wer die Regenbogenfahne schwenkt, unterstützt die verschiedenen Gruppen der LGBTQ-Szene. Das muss man wissen. Jeder ist frei das zu tun, was er möchte. Allerdings sollte jedem klar sein, für was er damit einsteht.

Sie kritisieren auch die Verwendung der Regenbogenfarben. Der Regenbogen ist ein Zeichen Gottes an die Menschen. Hat die Bibel also ein Patent auf den Regenbogen?

Gott hat das Copyright. Und wer ein Copyright hat, der kann auch klagen. Ich denke, dass Gott über das klagt, was gerade passiert. Die Bibel sagt, dass Gott ein eifersüchtiger Gott ist. Er lässt sich nicht alles gefallen.

Wenn Gott Kläger ist, welche Rolle nehmen dann Christen ein?

Pauschal kann man das nicht sagen. Aktuell nehme ich die Luther-heute-Hörbibel für die Gideons auf, beschäftige mich also sehr intensiv mit dem Wort Gottes. Wenn ich dann mit diesem Hintergrund abends die Nachrichten schaue, kann ich gar nicht anders, als Aktuelles biblisch zu beurteilen. Ich nehme die biblischen Aussagen ernst und halte sie für grundlegend für unser Leben. Christen, die in Richtung dieses Copyrights argumentieren, sollten nicht herumstreiten, sondern ihr Leben so leben, dass es glaubwürdig ist. Christen sollten wissen, wo sie herkommen und was Gott für sie getan hat – auch mit dem Regenbogen.

Was würden Sie Christen sagen, die sich durch die Regenbogenfahne mit der LGBTQ-Szene solidarisieren?

Christen sollten immer schauen, was in der Bibel seht. Ich bin keiner, der sagt, was alles nicht erlaubt ist. Grundsätzlich sind wir frei und können alles tun. Paulus sagt, dass wir das Gute behalten sollen. Wenn aber nicht klar ist, was das Gute ist, dann hilft dieser Satz auch nicht weiter. Auf die Frage nach dem Guten gibt die Bibel Antwort.

Wie können sich Christen dennoch gegen Diskriminierung einsetzen?

Ich mag Christen, die kämpfen – auch wenn sie ihre eigene Meinung haben. Christen sind fundiert in Gottes Wort, leben mit Jesus und haben den Heiligen Geist. Dadurch wissen sie, in welche Richtung sie gehen sollen. Aber es muss jedem Christen klar sein, dass wir Kinder des lebendigen Gottes sind. Da kann man doch nicht einfach kurzzeitig ausscheren und Dinge unterstützen, die vielleicht nicht diese biblische Ausrichtung haben.

In Ihrem Kommentar geben Sie der Corona-Pandemie eine Mitschuld an der aktuellen Debatte. Inwiefern spielt die Pandemie dabei eine Rolle?

Das Fehlen der Präsenzgottesdienste macht viele träge und bequem. Ich sehe die Gefahr, dass Christen nur noch die Predigten online abrufen, die ihnen genehm sind. Ich bezweifle aber, dass eine solche Auswahl und ausschließlich Online-Gottesdienste auf Dauer das Leben der Christen positiv prägen. Dieser Zeitgeist der Bequemlichkeit ist nicht gut. Denn die Gemeinschaft in der Lehre, dem Gebet und im Brotbrechen geht verloren. Das Fehlen dieser Dinge verändert Christen. Ich kann daher nur werben, wieder in die Gottesdienste vor Ort zurückzukommen.

Wie kann es gelingen, Christen wieder für Präsenzgottesdienste zu gewinnen?

Das geht nur durch Gespräche. Es braucht keine besonderen Events oder Lichteffekte, um die Leute anzulocken. Es funktioniert in dieser Phase nur mit inhaltlichem Schwarzbrot und einer klaren persönlichen Einladung. Die Formen des Gottesdienstes können dabei natürlich unterschiedlich sein.

In Ihrem Kommentar schreiben Sie, dass Sie noch nie so viele zerstrittene Splittergruppen gesehen haben, wie die Christen in den sozialen Netzwerken? Warum gibt es diese Zersplitterung?

Ich habe früher auch dazugehört und auch für meine Meinung gekämpft. Die war meines Erachtens zwar biblisch fundiert, aber mein Gegenüber hatte auch eine fundierte Meinung und wir sind nicht zusammengekommen. Mittlerweile weiß ich, dass es nicht sein kann, dass Menschen sich in einer solchen Öffentlichkeit in den sozialen Netzwerken zerstreiten oder sich gegenseitig den Glauben absprechen. Das ist in der Tat eine große Gefahr. Zudem geht es vielen im Internet nur um eine Selbstprofilierung. Diese Selbstdarstellung ist für viele zur Routine geworden und hat sich, leider Gottes, auch bei Christen verbreitet.

Wie kann es wieder zu einer Einheit unter Christen in den sozialen Netzwerken kommen?

Wenn sich jeder wieder auf den Heiligen Geist und auf die Grundwerte des biblischen Glaubens besinnt. Wer in der Bibel liest, erkennt auch, was gut und schlecht ist.

Vielen Dank für das Gespräch!

Waldemar Grab, Jahrgang 1956, ist Mitbegründer und Vorsitzender des Missions- und Sozialwerks Hoffnungsträger e.V. Zuvor war er unter anderem Showpianist auf dem ZDF-Traumschiff und Chefsteward der Kanzlermaschine.

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19 Antworten

  1. Waldemar Grab spricht das entscheidende Thema an, als Christ in einer Gemeinde verwurzelt zu sein:
    “Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken;
    denn er ist treu, der sie verheißen hat;
    und lasst uns aufeinander achthaben
    und einander anspornen zur Liebe
    und zu guten Werken
    und nicht verlassen unsre Versammlung,
    wie einige zu tun pflegen,
    sondern einander ermahnen,
    und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.”

  2. Ich finde es auch nicht gut, was auf der Welt gerade alles abgeht. Und ich denke, dass Gott das überhaupt nicht gefällt. Die schweren Stürme in den letzten Tagen waren für mich ein deutliches Zeichen dafür, dass Gottes Geduld langsam am Ende ist

    1. Jetzt ist es so weit. Aber jetzt. Jetzt ganz sicher! Nun ist es soweit. Es passiert ganz bestimmt. Die Endzeit ist nahe… etc.
      Dieses Gerede verbreiten die Christen seit 2000 Jahren. Aber jedes mal Fehlanzeige.

      1. Lieber Elvenpath, geduld geduld. Das Gericht kommt. Die Wahrheit für jeden kommt spätestens am Tag wo er stirbt. Dieser Tag kommt schneller als man meinen möchte. Dann ist es gut zu wissen ich gehöre zu Jesus Christus.

    2. Die schweren Stürme waren lediglich die Folge von zunehmender Erderwärmung durch die ansteigenden CO2 – Werte aus menschlichem Tun. Alles sehr einfach naturwissenschaftlich herzuleite, ganz ohne das Wirken eines fiktiven Wesens namens ‘Gott’.

      1. @Wolfgang von Sulecki: Zum einen ist zu bestreiten, dass ein einzelner Sturm (Wetter) die konkrete Folge von globalen Verändrunderungen ist. Denn Extremwetterereignisse gab es wohl schon immer. Man muss Wetter daher von Klima trennen, auch wenn das Klima einen Einfluss auf das Wetter hat (Häufigkeit, Intensität von Ereignissen). Dies zu ihrer “wissenschaftlichen” Herleitung, dass ein konkrettes Wetterereignis zugeordnet werden könne. Zum anderen verlassen Sie den Stand der Wissenschaft in ihrer zweiten Aussage vollkommen, indem sie ihre Annahme und Anschauung zum Faktum erklären. Da halte ich als Christ subjektiv wie sie einladend dagegen: Die Realität Gottes mag ihnen (noch) nicht zugänglich sein. Aber sein Wirken und seine Offenbarung in Raum und Zeit, Kultur und Gegenüber ist für mich so klar und persönlich, dass ich Sie nur ermutigen kann, IHN zu suchen.

        1. Danke, dass Sie die Verbindung zwischen Wetter und Klima etwas umfänglicher dargestellt haben als ich es tat – die Kurzform war meiner Auffassung nach ausreichend um für ein einfaches Gemüt, Bärbel Hofmann, eine einfache Erklärung für ein Unwetter zu geben und das nicht einer fiktiven Größe, sondern einem natürlichen Ereignis zuzuordnen zu können.

          Was Sie als “.. Offenbarung in Raum und Zeit, Kultur und Gegenüber ..” bezeichnen ist für mich eine Zuordnung von Eigenschaften ohne jegliche Beweiskraft – mindestens ist mir bisher noch nie ein Beweis für (irgendeine der behaupteten) Gottheiten bekannt geworden.

          Wie in ihrer Aussage ist es eine persönliche Annahme mit der Sie sich ihr Sein erklären. Es werden üblicherweise Menschen die unsichtbare Wesen sehen und anbeten in psychiatrische Behandlung genommen. Lediglich wenn sie es als ‘Glaube’ oder ‘Religion’ bezeichnen und mehrere Personen behaupten gleiche Wahrnehmung zu haben wird es gesellschaftlich (noch) akzeptiert.

          Was Sie von mir nicht wissen:
          Bis ich 17 Jahre alt war habe ich mich in der evangelischen Kirche engagiert – erst als ich vor 60 Jahren erleben musste wie verrottet Pfarrer und Diakone in Wahrheit waren erkannte ich wem Kirche/Glaube nützt. Mit 21 habe ich vor einem Richter meinen Austritt erklärt. Seither gab es in meinem ganzen Leben noch keinen Anlass, der mich dazu hätte bewegen können das zu bereuen – eher das Gegenteil!
          Gen Himmel schauen und fromme Sprüche zu sagen und dafür ein sorgloses, finanziell abgesichertes Leben auf Kosten einfältiger Gläubiger zu haben ist doch die Triebkraft bei den meisten ‘Würdenträgern’ und ‘Gottesvertretern’.

          Kommen Sie mir also nicht mit diesen salbungsvollen Einladungsphrasen.

          1. Ich wünsche Ihnen Gottes Segen lieber Wolfgang und das Sie diesen Jesus der für Sie gestorben ist kennen lernen der Sie rettet!
            Mit freundlichen Gruß
            Matthias Schumann

  3. Ich finde mich hier eigentlich ganz gut wieder. Außerhalb der Gemeinde kann letztlich jeder im Rahmen der Gesetze tun, was er will. Christen sind allerdings dazu angehalten, sich nach bestem Wissen und Gewissen an Gottes Willen auszurichten. Auf was ich allergisch reagiere sind versuchte Angriffe auf die Gewissensfreiheit beim Thema LSBTTIQ und beim Thema Abtreibung. Hier herrscht ein zunehmender Anpassungsdruck. Mit Fug und Recht kann man auch die Frage stellen, was denn nun Haltung ist: Das Zeigen der Regenbogenfahne oder die Verweigerung desselben. Letzteres hat sich der Kroate Josip Brekalo vom VfL Wolfsburg vor einiger Zeit mit Verweis auf seinen katholischen Glauben getraut, als er als Mannschaftskapitän mit der Regenbogenbinde hätte auflaufen sollen. Damals hatte das keine disziplinarischen Konsequenzen. Ich fürchte aber, solches könnte sich in Zukunft ändern, was sich aber mit unserem GG eigentlich nicht verträgt.

    1. Wenn Sie so sehr besorgt sind um das Grundgesetz:

      1. Warum greifen Sie dann nicht gleichermaßen die immer noch nicht durchgesetzte Trennung von Kirche und Staat an? Beispielsweise die aktuell wieder im Gespräch befindliche rechtswidrige Hilfestellung der Finanzverwaltung für die Kirchen durch den Einzug der Kirchensteuer? Oder die Tatsache, dass seit mehr als Hundert Jahren die Abgeltung der angeblichen Vermögensverluste besteht, die aus meiner Sicht vielfach lediglich durch Zwang und erpresste Konfiszierung von Privatvermögen durch den Klerus entstanden sind, und durch Zahlungen des Staates immer noch geleistet werden?

      2. Mehr als die Hälfte der Bürger dieses Landes ist in keiner christlichen Kirche – und dennoch müssen Alle mit ihren Steuern für die hohen Würdenträger und Amtspersonen der Kirchen die Bezahlung der Einkommen dieser Personen mit tragen – wollen Sie nicht einmal dagegen Stellung nehmen?

      3. Was geht die Christen an welche Entscheidungen Nicht-Christen hinsichtlich ihrer Reproduktionsorgane treffen? Es muss Ihnen doch klar sein, dass in einem demokratischen Staat jeder Mensch selbst in den Grenzen der Gesetze entscheidet und Sie nicht das Recht haben selbst “Anpassungsdruck” herzustellen wenn ihnen nicht passt wie andere Menschen leben wollen, ob sie Nachwuchs groß ziehen wollen, und mit wem sie sexuell welche Praktiken erleben wollen.

      Laut Grundgesetz, um das Sie sich ja so sorgen, haben Sie es auszuhalten wenn ihr ‘Nächster’ nicht so denkt und handelt wie Sie. Als Christ müssten Sie ihn dennoch lieben wie sich selbst …. aber da gibt es offenbar Grenzen für den Gehorsam den Forderungen der Bibel gegenüber ….

  4. Die Regenbogenfahne der LSetc. Bewegung hat nichts mit dem göttlichen Regenbogen zu tun, denn dieser besteht immer aus 7 Farben, also mit indigo zwischen blau und violet.
    Wer den richtigen (7-farbigen) Regenbogen auf den Kopf stellt, hat wenigstens noch ein Zeichen der Friedensbewegung, dass ist mir schon wesentlich angenehmer.
    Also: Regenbogen? Ja! Aber immer den göttlichen mit sieben Farben, und das möglichst richtig herum.

  5. Der von Herrn Grab so genannte “Missbrauch” der Regenbogenfahne – hergeleitet aus der Bibel, einem Kompendium, in dem Vorstellungen der Menschen in einer antiken Hirtenkultur niedergelegt sind, und dessen Relevanz auf einer Stufe mit Andersens Märchen liegt – und die Geißelung ihres Gebrauchs für den Zweck der früher vor allem von Christen (!) diskriminierten Gruppen mit differenzierter geschlechtlicher Identität, halte ich für eine Selbstüberhöhung und implizierten Anspruchung allein wissend und urteilsfähig zu sein.

    Wo bleibt da die viel gepriesene Demut der Christen?

    Wenn ihr ‘Gott’ so kleinlich ist, dass ihn ein paar Menschen mit einem farbigen Stofffetzen verärgern, dann kann es mit seiner angeblichen Größe nicht weit her sein ….

    [Nur zur Verdeutlichung:
    Ich halte als Biologe nichts von dieser Gender-Diversität – dennoch sind diese Menschen freier von dogmatischem Denken als Herr Grab, der sich zwar offen gibt, im Grunde aber aussagt er habe den ‘richtigen Glauben’ und daher das Recht auf Andersdenkende herabzusehen und ihnen Vorschriften für ihr Handeln machen zu dürfen]

    1. Ganz offensichtlich sind Sie der Meinung, dass Ihre Sicht des Christentums bzw. des ‘Glaubens’ eine sach- und fachgerechte Einschätzung sei.
      Dabei ist Ihre Meinung weder neu noch originell, sondern nur einseitig.

      Herr Grab scheint mir im eigentlichen Sinn des Wortes doch mehr ´tolerant´ zu sein als Sie.

  6. @ Thomas ?

    Weder habe ich behauptet meine Argumentation sei neu noch habe ich behauptet sie sei originell, daher geht ihre abwertende rhetorische Finte ins Leere. Ich habe auch nicht behauptet, dass meine Sicht des Christentums die einzig richtige Einschätzung sei.

    Sie ist meine Einschätzung.

    Anstatt aber diese Einschätzung zu widerlegen – was nicht gelingen kann, da Sie keine Faktenbasis anführen können, sondern sich aufs ‘glauben’ verlegen müssen – greifen Sie mich als Person an. Halten Sie das für einen ‘christlich gesonnenen Menschen’ für angemessen?

    Erklären Sie mir doch bitte wie es ‘tolerant’ sein kann, wenn eine natürliche Erscheinung, erklärbar durch physikalische Gegebenheiten von Herrn Grab als mit ‘copyright’ versehen dargestellt und vereinnahmt wird – und damit von niemandem mehr genutzt werden darf?

    Einseitig ist es doch eher zu behaupten die Welt werde durch “Glauben” gerettet – wie sich in den vergangenen Jahrhunderten herausstellte waren es die von den Glaubensgemeinschaften bis in den Tod getriebenen oder umgebrachten Wissenschaftler, die den aktuellen Zivilisationsstandard entgegen diesen Bestrebungen geschaffen haben.

    Wo immer auf diesem Planeten gekämpft und geschossen wird stecken Religion und Glaube dahinter. Ohne diese Antriebskraft sähe es auf der Erde besser aus. Da sind ein paar Menschen mit Regenbogenfahne doch eher eine unwichtige Randerscheinung und die Aufregung darüber soll von Wesentlicherem ablenken.
    Denn der schlimmste Einfluss ist – bilanzierend – die Aufforderung an die Christen “Macht euch die Erde Untertan!” – das Ergebnis der Missachtung der Natur und gleichzeitigen Ermächtigung der Gläubigen sie auszubeuten sehen wir in kapitalistisch-evangelikalen Gesellschaften (Bsp. USA).

    Als Naturwissenschaftler halte ich mich an beweisbare Fakten, das dürfen Sie aber gern als ‘einseitig’ bezeichnen, denn dadurch werden Fakten nicht weniger wahr.

  7. Huch!
    Da ist doch glatt meine Replik in den Tiefen des Internets verschollen …
    glücklicherweise habe ich eine Kopie angefertigt:

    @ Thomas ?

    Weder habe ich behauptet meine Argumentation sei neu noch habe ich behauptet sie sei originell, daher geht ihre abwertende rhetorische Finte ins Leere. Ich habe auch nicht behauptet, dass meine Sicht des Christentums die einzig richtige Einschätzung sei.

    Sie ist meine Einschätzung.

    Anstatt aber diese Einschätzung zu widerlegen – was nicht gelingen kann, da Sie keine Faktenbasis anführen können, sondern sich aufs ‘glauben’ verlegen müssen – greifen Sie mich als Person an. Halten Sie das für einen ‘christlich gesonnenen Menschen’ für angemessen?

    Erklären Sie mir doch bitte wie es ‘tolerant’ sein kann, wenn eine natürliche Erscheinung, erklärbar durch physikalische Gegebenheiten von Herrn Grab als mit ‘copyright’ versehen dargestellt und vereinnahmt wird – und damit von niemandem mehr genutzt werden darf?

    Einseitig ist es doch eher zu behaupten die Welt werde durch “Glauben” gerettet – wie sich in den vergangenen Jahrhunderten herausstellte waren es die von den Glaubensgemeinschaften bis in den Tod getriebenen oder umgebrachten Wissenschaftler, die den aktuellen Zivilisationsstandard entgegen diesen Bestrebungen geschaffen haben.

    Wo immer auf diesem Planeten gekämpft und geschossen wird stecken Religion und Glaube dahinter. Ohne diese Antriebskraft sähe es auf der Erde besser aus. Da sind ein paar Menschen mit Regenbogenfahne doch eher eine unwichtige Randerscheinung und die Aufregung darüber soll von Wesentlicherem ablenken.
    Denn der schlimmste Einfluss ist – bilanzierend – die Aufforderung an die Christen “Macht euch die Erde Untertan!” – das Ergebnis der Missachtung der Natur und gleichzeitigen Ermächtigung der Gläubigen sie auszubeuten sehen wir in kapitalistisch-evangelikalen Gesellschaften (Bsp. USA).

    Als Naturwissenschaftler halte ich mich an beweisbare Fakten, das dürfen Sie aber gern als ‘einseitig’ bezeichnen, denn dadurch werden Fakten nicht weniger wahr.

  8. W.v.S.: diskutieren weiter in Ewigkeit. Dann erkennen Sie, wie hohl das alles war. Es wird Ihnen leider dann zu heiss sein, wenn Sie sich vorher nicht an Jesus Christus wenden.

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