Das christliche Medienmagazin

Teaser zur Doku über Philipp Mickenbecker auf YouTube

Ein Dokumentarfilm wird die Lebensgeschichte des verstorbenen YouTube-Stars Philipp Mickenbecker schildern. Nun haben die Macher Einblicke in die Hintergründe und den Film gewährt.
Von Norbert Schäfer
Johannes und Philipp Mickenbecker

Foto: pro/Jörn Schumacher

Das Christliche Medienmagazin PRO war im Sommer 2020 bei den „Real Life Guys“ zu Besuch. Philipp Mickenbecker (rechts) hatte da gerade zum dritten Mal die Diagnose Krebs bekommen.

Im Juni 2021 erlag der 23-jährige YouTube-Star Philipp Mickenbecker einer Krebserkrankung. Der überzeugte Christ war gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Johannes mit dem YouTube-Kanal „The Real Life Guys“ bekannt geworden.

Nun haben die Macher einer Dokumentation über das Leben von Philipp Mickenbecker erste Einblicke in den Film gewährt. In einem Video auf YouTube berichten die Filmemacher Lukas Augustin und Alexander Zehrer über die Arbeit am Film und schildern Eindrücken und persönliche Erlebnisse mit Philipp Mickenbecker, seinem Bruder und ihren Freunden.

Der Teaser zeigt, wie tapfer der junge Mann gegen die Krankheit ankämpfte und dabei Kraft und Hoffnung aus seinem christlichen Glauben schöpfte. In dem rund 22-minütigen Teaser zu der Dokumentation „Phillipp Mickenbecker – ein Leben vom Ende her betrachtet“ berichtet Augustin unter anderem, wie das Filmteam über die intensive Teilname am Leben des todkranken jungen Mannes selbst Teil seines Freundeskreises wurden. „Die journalistische Distanz, die ich normalerweise bei meinen Projekten habe, die habe ich in dieser Zeit – glaube ich – auch total verloren“, gesteht Augustin rückblickend auf die Arbeit an der Dokumentation ein.

Grundlage: Mehr als 200 Stunden Film

Mehr als 200 Stunden Film haben Augustin und Zehrer in rund einem halben Jahr mit Mickenbecker aufgenommen. Davon sind allein rund 50 Stunden Filmmaterial bei Interviews mit Freunden von Mickenbecker entstanden. Die etwa zweistündige Dokumentation soll im nächsten Jahr veröffentlicht werden. Finanziert wurde die Produktion nach Angaben in dem Video mit einem Crowd-Funding-Projekt. Demnach stellten rund 7.000 Investoren etwa 550.000 Euro für die Produktion des Dokumentarfilms zur Verfügung.

Die Brüder Mickenbecker bastelten in ihren YouTube-Videos unter anderem gemeinsam eine fliegende Badewanne und ein U-Boot. Das Leben der Brüder und das Schicksal von Philipp Mickenbecker, der am Ende einer Krebserkrankung erlag, hatte im Internet Millionen bewegt. Weil Johannes und Philipp Mickenbecker ihren Glauben öffentlich bekannt hatten und anderen damit Mut machten, wurden sie 2021 von der Christlichen Medieninitiative pro mit dem Medienpreis „Goldener Kompass“ ausgezeichnet. Allerdings konnte nur Johannes den Preis entgegennehmen, denn sein Bruder Philipp war zum Zeitpunkt der Preisverleihung bereits verstorben.

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