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Millane Friesen: Gott kann Wunder tun

Millane Friesen ist ein Social-Media-Star. In der NDR-Sendung „deep und deutlich“ bekennt sie sich offen zu ihrem christlichen Glauben. Die Influencerin ist davon überzeugt, dass Gott Menschen heilen kann – und äußert sich auch über den Umgang mit queeren Menschen.
Von Johannes Blöcher-Weil
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Millane Friesen

Foto: NDR

Die Influencerin Millane Friesen steht offen und ehrlich zu ihrem Glauben

„Jesus kann Wunder tun. Ich glaube daran, dass Menschen geheilt werden können“, sagt die Influencerin Millane Friesen. Ihren Glauben hat sie in der NDR-Sendung „deep und deutlich“ offen mit dem Publikum geteilt. Friesen hat im sozialen Netzwerk TikTok fünf Millionen Fans. Dort teilt sie nicht nur Mode-Trends, sondern auch ihren christlichen Glauben.

Dieser habe von Anfang an bei ihren Aktivitäten eine wichtige Rolle gespielt. Friesen ist in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen. Auf ihren Kanälen beantworte sie immer wieder Fragen zu ihrem Glauben, was sie auch herausfordere. Wenn Menschen wissen wollten, warum Gott Kriege zulasse, antworte sie, dass er Menschen einen freien Willen gegeben, mit dem sie zwischen Gut und Böse entscheiden könnten.

Konservativere Christen würden ihre Aktivitäten in den sozialen Netzwerken kritisieren. Sie versuchten mit Bibelstellen zu begründen, warum sie nicht dort aktiv sein sollte: „Ich kenne die Bibel und glaube daran, dass meine Aktivitäten so von Gott gewollt sind.“ Friesen predigt regelmäßig in Jugendgottesdiensten, etwa beim Gospel-Forum in Stuttgart.

„Muss nicht jede Meinung der Kirche teilen“

Sie glaube daran, dass Gott Wunder wirken kann, würde aber niemand ein Versprechen dazu abgeben. Friesen betont, dass sie gerne in Kirchen predige: „Ich bin aber nicht die Kirche, sondern nur ein Teil davon und muss nicht jede Meinung der Kirche teilen.“ Ins Gespräch kommt sie in der Sendung auch mit dem queeren Netflix-Star David Jakobs, der von seinen negativen Erfahrungen mit gläubigen Katholiken berichtet.

Diese bezeichneten ihn als „verlorene Seele, die wieder den rechten Weg finden könne“. Friesen zeigte sich traurig darüber, wie die Kirche zum Teil mit solchen Menschen umgehe. Hier müsse sich etwas ändern. Kirche und Gläubige dürften solche Menschen nicht abstoßen, weil sie alle von Gott geliebte Menschen seien.

Friesen hat jetzt ihr erstes Buch mit dem Titel „Monday motivation“ geschrieben. Damit wolle sie die junge Generation motivieren, über Themen wie Vertrauen und seelische Heilung nachzudenken. Friesen betonte im Laufe der Sendung, dass sie sich schwer damit tue, ihre eigenen Schwächen nach außen zu zeigen. Damit mache man sich auch verletzlich und angreifbar.

Neben Friesen waren noch der Netflix-Star David Jakobs, der dort gerade mit dem Format „Queer Eye“ zu sehen ist, und das Model Alpha Dia in der Sendung. Moderiert wurde die Folge von Louisa Dellert und Michel Abdollahi, der für Aminata Belli einspringt.

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