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Mehrheit befürwortet legale Abtreibung

US-Amerikaner befürworten den Zugang zu legaler Abtreibung im ersten Drittel einer Schwangerschaft. Das zeigt eine aktuelle Umfrage.
Von Norbert Schäfer
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Mit dieser Nachbildung eines Embryos in der 10. Schwangerschaftswoche wollen Lebensschützer ins Bewusstsein rufen, dass es bei Abtreibungen um Menschenleben geht Foto: pro
Die Nachbildung zeigt einen Embryo in der zehnten Schwangerschaftswoche

Die Mehrheit der Amerikaner befürwortet die Möglichkeit legaler Abtreibung im ersten Drittel einer Schwangerschaft. Das geht aus einer landesweiten Umfrage im Juni unter 1.125 erwachsenen US-Amerikanern im Auftrag der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hervor.

Fast zwei Drittel der Amerikaner (61 Prozent) sind demnach der Ansicht, dass Abtreibung in allen oder den meisten Fällen während des ersten Drittels einer Schwangerschaft legal sein sollte. 38 Prozent der Befragten sahen das anders. Zu einem späteren Zeitpunkt der Schwangerschaft überwiegt jedoch Ablehnung.

Die Untersuchung zeigt, dass die Zustimmung zu legaler Abtreibung mit der Dauer von Schwangerschaften abnimmt. Eine Abtreibung im zweiten Drittel einer Schwangerschaft halten demnach weniger als die Hälfte der Amerikaner – 34 Prozent der Befragten – für legal, im dritten Drittel nicht einmal mehr jeder Fünfte (19 Prozent).

Die Untersuchung belegt auch, dass die Zustimmung zu legaler Abtreibung stark von der Religionszugehörigkeit abhängt. Bei nicht-religiösen Menschen ist die Akzeptanz von Abtreibung deutlich ausgeprägter als bei religiösen Menschen.

Am wenigsten können sich „wiedergeborene“ oder evangelikal gesinnte Christen mit dem Gedanken legaler Abtreibungen anfreunden. Immerhin gab jeder Dritte (34 Prozent) dieser Gruppe an, dass Abtreibung im ersten Drittel einer Schwangerschaft legal sein sollte. Für das letzte Drittel einer Schwangerschaft konnten dem noch acht Prozent der evangelikal eingestellten Befragten zustimmen.

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Eine Antwort

  1. Hier gibt es schon zwei Irrtürmer:
    Abtreibung kann nicht legal sein, weil Leben gemordet/ von medizinischer Seite beendet wird.
    Zweitens das kann vor Gott nicht legal sein!
    Mann müsste viel mehr Hilfsangebote ausbauen, dass Mord im Mutterleib unterbleibt.

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