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Kauder lehrt an der FTH

Volker Kauder wird Professor an der Freien Theologischen Hochschule. Der einstige Unionsfraktionschef im Bundestag wird dort über Religionsfreiheit sprechen.
Volker Kauder leitete viele Jahre die CDU-/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Foto: pro/Norbert Schäfer

Volker Kauder ist 2021 aus dem Bundestag ausgeschieden

Der Kampf gegen Christenverfolgung war sein Thema im Deutschen Bundestag, nun wird er vor christlichen Studenten darüber sprechen: Der CDU-Politiker Volker Kauder wird Professor an der Freien Theologischen Hochschule (FTH) in Gießen. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst habe ihn zum Honorarprofessor ernannt, teilte die FTH am Mittwoch mit. Kauder war von 2005 bis 2018 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Seine Antrittsvorlesung in Gießen hält er am 2. November.

An der FTH habe er eine Honorarprofessur für Politische Ethik und Religionsfreiheit übernommen. Der Jurist (geboren 1949) sei „einer der weltweit profiliertesten Experten in Fragen der Religionsfreiheit und Erforschung der Christenverfolgung“, erklärte die Hochschule. Er habe sich aktiv für die freie Religionsausübung in vielen Ländern eingesetzt und entsprechende Initiativen gestartet.

Außerdem gingen auf ihn „wegweisende Impulse“ für eine empirische Erforschung der Daten zur Religionsfreiheit und Christenverfolgung zurück.

Die FTH ist eine theologische Hochschule evangelikaler Prägung mit aktuell rund 200 Studierenden aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden.

epd
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4 Antworten

  1. Warum nicht? Volker Kauder, wenn auch nicht mehr der Jüngste, bringt eine solche Menge an Erfahrung und Urteilsvermögen in seinem Fachgebiet mit, was ein junger Professor gar nicht haben kann.

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  2. Kauder weiss, wovon er redet, er hat sich immer für verfolgte Christen eingesetzt.
    „Christen sind gegenwärtig die Religionsgemeinschaft auf der Welt, die den stärksten Bedrohungen ausgesetzt sind“, beschreibt Volker Kauder, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, den Grund für seine Reise nach Ägypten, die er aus Anlass des Anschlages auf koptische Christen in Alexandria unternimmt. „Die, die ihre Religion nicht ohne Angst ausüben können, benötigen unseren Beistand.“
    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/christenverfolgung-solidarisch-aus-prinzip-1574776.html

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  3. Am meisten verfolgt, auch in Ägypten, sind Menschen, die sich von der Religion abgewandt haben. Die Religionsfreiheit beinhaltet auch, dass man frei von Religion sein kann.
    Das scheint aber einen evangelikalen wie Volker Kauder nicht berühren.

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