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„Jesus, ich liebe dich“ auf Seite Eins

„Signore ti amo“ waren die letzten Worte Benedikts XVI. Eine Zeitungsgruppe machte „Jesus, ich liebe dich“ zum Aufmacher der Seite Eins ihrer Ausgabe vom 2. Januar – die an Hunderttausende Haushalte ging.
Von PRO
Augsburger Allgemeine

Foto: Screenshot: PRO

Titel des Augsburger Allgemeinen vom 2. Januar 2023 mit Papst Benedikt XVI. (* 16. April 1927 in Marktl, Deutschland; † 31. Dezember 2022 in Rom, Vatikanstadt)

„Jesus, ich liebe dich“ titelt die Augsburger Allgemeine und zitiert damit sinngemäß die letzten Worte des verstorbenen Papstes Benedikt XVI. Der Vatikan hatte am 1. Januar mitgeteilt, die letzten Worte des emeritierten Papstes seien laut dessen langjährigem Sekretär Georg Gänswein „Signore ti amo“ (wörtlich: „Herr, ich liebe dich“) gewesen. Der emeritierte Papst Benedikt XVI. war am Morgen des 31. Dezember im Alter von 95 Jahren im Kloster Mater Ecclesiae in Rom gestorben.

Die Augsburger Allgemeine meldete am 2. Januar den Tod des emeritierten Papstes mit einem Bild von Benedikt XVI. zu Lebzeiten unter dem letzten Bekenntnis des Pontifex. Unter der Schlagzeile „Jesus, ich liebe dich“ lautet es weiter: „Benedikt XVI. ist tot. Seine letzten Worte richtet er an Gottes Sohn. Der deutsche Papst war ein brillanter Theologe, aber sein Pontifikat hatte auch Schattenseiten.“

Die Augsburger Allgemeine meldete das Ableben von Papst Benedikt XVI. mit dessen letztem Bekenntnis zum Sohn Gottes im Mantelteil sämtlicher Regionalausgaben. Die Augsburger Allgemeine ist eine regionale Tageszeitung mit 16 Lokalredaktionen. Sie rangiert mit einer Auflage von rund 220.000 Stück auf Platz 12 der Liste deutscher Tageszeitungen. Damit liegt die Zeitung gemessen an der Auflage vor der HNA (rund 205.000 Stück) und der Welt (rund 171.000 Stück). In der Zentralredaktion in Augsburg sowie den 16 Lokalredaktionen erstellen rund 200 Redakteure Mantel- und Lokalnachrichten für die Print- und Digitalprodukte. Außerdem erschien die Schlagzeile in allen Regionalausgaben der Allgäuer Zeitung mit einer Auflage von mehr als 84.000 Exemplaren.

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16 Antworten

  1. So schön sich die Aussage auf der Titelseite anhört – trotzdem ist er bis zum Schluss ein Verführer!
    Sehr schade!
    Lieber Gruß Martin Dobat

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    1. Also da möchte ich schon mehr differenzieren zwischen dem Menschen Josef Ratzinger und seiner Kirche.
      Mir fällt Ihr Urteil über ihn als Mensch zu streng aus.

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      1. Richtig ! Ich denke man kann Josef Ratzinger als Mitbruder ehren und die Institution Katholische Kirche durchaus kritisch sehen.

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      2. Herr Weber, ich stimme Ihnen hier ganz ausdrücklich zu. Das persönliche Bekenntnis dieses Mannes in der Stunde des Sterbens ist absolut berührend und ein überzeugendes Zeugnis!

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  2. Natürlich kann man die Person Ratzinger nicht von Amt des Papstes trennen, aber seine letzten Worte sind ja beinahe intim und bezeugen eine tiefe Beziehung zum Herrn und die ist es ja letztlich die uns rettet !
    Die hat er auch nicht als emeritierter Papst gesprochen sondern als begnadeter Sünder auf dem Sterbebett. Dort wo alles im Leben zusammenläuft, Theologie und Dogma unbedeutend werden, Ämter und Ehre bei Menschen nichts mehr zählen. Der nackte Mensch, kurz vor der Begegnung mit seinem Schöpfer. Mich beeindruckt dieses Szenario und weckt den Wunsch nach einer tieferen Beziehung zu meinem Gott !

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  3. Die römisch katholische Großsekte verkündigt schon lange nicht mehr das biblische Evangelium von Gottes GNADE. Kein Papst konnte den Kurs bisher ändern. Und wer es versuchte, wurde ermordet > Johannes Paul I., der 33-Tage-Papst. Ein korrupter machtgeiler Haufen alter Männer, die NICHTS von Jesus Christus verstanden haben. Dabei ist Religion und Patriarchat in Jesus Christus längst abgeschafft und ungültig. Es lebe der kindliche christliche GLAUBE, der jeden einzelnen persönlich zur Tochter, zum Sohn von Abba-Vater macht, es lebe die weltweite Vaterherz-Bewegung, halleluJAH-LOVE 💚💛❤️🌎🌍🌏✝️🛐🙏⭐️🌟🌠🌝😊

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  4. Ich lese diesen Satz als An-Frage für mich. Es ist ein Satz zu Lebzeiten und nicht erst auf dem Totenbett. Für mich verbietet es sich, an dieser Nahtstelle über Theologie und Dogma zu debattieren.

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  5. Ich möchte an dieser Stelle mal eine (steile) These “wagen”: Nach dem Schreiben seiner “Jesus-Trilogie” nach einigen Jahren seines Papst-Seins wurde Benedikt XVI. durch eine tiefere Erkenntnis des HErrn klar, dass er sein Amt nicht weiterführen kann, weil das Amt nicht seiner, des Papstes, Erkenntnis Jesu Christi entspricht. Deshalb hat er es 2013 niedergelegt. Zumindest könnte es so gewesen sein.

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  6. Die Götter, “Geistlichen” und Gurus der Religionen, Kirchen und Sekten fordern Unterwerfung, Hingabe, Gehorsam, religiöse und spirituelle Anstrengung. Der dreiEINE Gott der Bibel in JESUS CHRISTUS geht dem verirrten Schaf nach und bietet Seine Hand zur Rettung, Versöhnung, Befreiung und Heilung. Papa-Dios Jah-Daddy Abba-Vater wartet geduldig und voller Liebe auf Seine verlorenen Töchter und Söhne, DAS ist der große Unterschied zwischen Religion und Glauben♡♡♡ http://www.vaterherz.org > ES IST NIE ZU SPÄT FÜR EINE GLÜCKLICHE KINDHEIT♡

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  7. Es ist auch bewundernswert, daß die Augsburger Allgemeine eine solche Schlagzeile mit Jesus und Papst unter die Leute bringt. Jetzt wäre es auch wünschenswert, nicht nur für die christliche Leserschaft, sondern auch für die die noch nach neuen Glauben suchen, daß ab nun täglich ein Bibelvers, anstatt eines nicht wahrheitsmäßigen Horoskopes abgedruckt wird !

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  8. Eins wusste Joseph Ratzinger genau, dass der Retter Jesus Christus ist und nicht die Kirche. An Hand der Heiligen Schrift wollte er es den Kirchengliedern und den Offiziellen klar machen. Das ist ihm nicht gelungen, weil er als einer, der sich auf die Schrift beruft und nicht dem Zeitgeist huldigte, als Konservativer abgestempelt wurde und so nicht zu akzeptieren war.
    Wir sehen es an allen Ecken und Enden, je mehr der Retter Jesus Christus abgeleht wird, desto größer wird das Chaos in der Gesellschaft und Wirtschaft

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  9. Welch ein Privileg in der letzten Sterbestunde, so eine tiefe Beziehung zu Jesus zu haben,dass man so etwas aussprechen kann.
    Es berührt mich zu tiefst. Es ist eine Beziehung zwischen einem Menschen zu Jesus unabhängig von Institution.
    In sich ein Geheimnis und Gnade,wer Jesus Christus als seinen Erlöser erkennt.

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    1. Das sehe ich ganz genauso, @Susanne Bruns. Wohl der, wohl dem, der/die in der Todesstunde Jesus Christus auf ihrer/seiner Seite hat, als Fürsprecher. Allein DAS ist entscheidend!

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Kommentare sind geschlossen.

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