Das christliche Medienmagazin

„Jesus-Film“ in 2.000 Sprachen übersetzt

Der „Jesus-Film“ liegt nun in 2.000 Sprachen vor. Der Streifen aus dem Jahr 1979 ist der am meisten übersetzte Film aller Zeiten.
Von Norbert Schäfer
„Jesus“-Film

Foto: Jesus Film Project | All Rights Reserved

Der „Jesus“-Film von 1979 zeichnet die Lebensgeschichte von Jesus von Nazareth nach

Der „Jesus-Film“ ist jetzt in der zweitausendsten Sprach-Version verfügbar. Das hat das US-amerikanische Missionswerk Campus Crusade for Christ mitgeteilt, der Träger von Jesus Film Project. Der Film über das Leben von Jesus von Nazareth ist eigenen Angaben zufolge der am meisten übersetzte Film aller Zeiten.

Die neueste Übersetzung des Films liegt demnach in Zo vor, eine Sprache, die weltweit von etwa 65.000 Menschen gesprochen wird. Hauptsächlich wird Zo in Myanmar gesprochen, einem überwiegend buddhistischem Land. Weil die Zo-Sprechenden in ihrer Heimat aufgrund ihrer religiösen Überzeugung diskriminiert wurden, seien viele der Zo-Völker heute über die ganze Welt verstreut.

Obwohl eine Zo-Bibelübersetzung 2019 fertiggestellt worden sei, liege die in Myanmar bislang noch nicht vor. Zudem könnten viele Zo-Sprechende nicht lesen. Die Übersetzung des Films biete nun den Zo-Sprechenden die Möglichkeit, die Geschichte von Jesus in ihrer eigenen Sprache zu sehen und zu verstehen.

Der „Jesus“-Film wurde 1979 veröffentlicht und zeichnet die Lebensgeschichte von Jesus Christus nach. Seitdem arbeite das Jesus-Filmprojekt mit Übersetzern, Aufnahmeteams, Synchronsprechern und Partnern zusammen, um den Film und Videos über Jesus überall und in jeder Sprache zugänglich zu machen. Den Angaben zufolge wurde der Jesus-Film mittlerweile von mehr als zehn Milliarden Menschen auf der ganzen Welt gesehen. Zudem sei die Produktion der einzige Film, der in mehr als 2.000 Sprachen synchronisiert vorliegt. Üblicherweise werden Filmproduktionen selten in mehr als etwa 15 Sprachen übersetzt und synchronisiert.

Ihr Beitrag für christliche Werte in den Medien
Bei PRO sind alle Beiträge frei zugänglich und kostenlos - und das wird auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden.

Wir arbeiten in der PRO-Redaktion jeden Tag dafür, Ihnen solide Informationen zu liefern über Themen, die Sie interessieren.

Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin den christlichen Journalismus bieten, den Sie von PRO kennen.

Viele PRO-Leser helfen schon mit. Sind Sie dabei?

Schreiben Sie einen Kommentar

Eine Antwort

Kommentare sind geschlossen.

Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Richtlinien. Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen