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Dritte Staffel von „The Chosen“ startet

Viele Fans warten sehnsüchtig auf die nächste Staffel von „The Chosen“. Am 18. November startet in ausgewählten Kinos in den USA und in englischsprachigen Ländern die dritte Staffel der Erfolgsserie über das Leben von Jesus.
Von Jörn Schumacher
The Chosen, Staffel 2

Foto: The Chosen, LLC

Die Serie „The Chosen“ über das Leben von Jesus Christus wurde bislang in 62 Sprachen übersetzt

Das Warten hat ein Ende: Die dritte Staffel von „The Chosen“ ist da. Die ersten zwei Episoden der neuen Staffel werden in mehr als 2.000 Kinos in den USA und in englischsprachigen Ländern zu sehen sein. Ab dem 18. November werden die Teile fünf Tage lang mindestens zehnmal hintereinander in einer Reihe von Kinos in den USA, in Großbritannien, Irland, Kanada, Australien und Neuseeland gezeigt.

Der Erfinder und Regisseur der Serie, Dallas Jenkins, sagte der Presse vorab: „Das Thema der dritten Staffel lautet ‘Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.’ (Matthäus 11,28).“ Jenkins fügte hinzu: „Die Flitterwochen sind nun vorüber. Jetzt bekommen es die Charaktere mit den Kosten und einiger Verwirrung zu tun, die es bringt, wenn man dem Messias folgt.“ Die letzte Folge der zweiten Staffel, Folge 8 mit dem Titel „Beyond Mountains“, endete mit der Vorbereitung für die Bergpredigt, zu der Tausende Menschen angereist sind.

„The Chosen“-Trailer


Die Serie „The Chosen“, die auch wegen ihrer realistischen und humorvollen Darstellung von Jesus weltweit bekannt wurde, wurde in 62 Sprachen übersetzt. Der Trailer für die dritte Staffel wurde innerhalb von drei Wochen nach der Veröffentlichung über zwei Millionen Mal auf Youtube angeklickt. „The Chosen“ hat sich von einem experimentellen Projekt zu einem weltweiten Phänomen entwickelt, sagte Jeffrey Harmon von der Produktionsfirma „Angel Studios“ laut Christiannewswire. „Die Fans warten sehnsüchtig auf das neue Kapitel.“

Für die Serie ging die Produktionsfirma Angel Studios beim Vertrieb neue Wege und finanzierte sie über Crowdfunding. Die Zuschauer können Folgen über eine kostenlose App ansehen, und selbst einen Betrag zahlen, wenn sie möchten, oder aber Folgen für andere Zuschauer spenden. Die Folgen wurden über 420 Millionen Mal weltweit abgerufen. Bis 2021 kamen rund 40 Millionen Dollar zusammen. Die Serie ist über die App sowie über Online-Streaming-Plattformen zu sehen wie Amazon Prime Video, Tubi TV, Angel Studios und Pure Flix.

Die Speisung der 5.000 Statisten

Im Interview mit dem „Religion News Service“ sagte Jenkins, die dritte Staffel sei
auf einem Grundstück der Heilsarmee in Texas gedreht worden. Er verriet zudem, dass in der dritten Staffel auch die Wundersame Brotvermehrung, die „Speisung der Fünftausend“, zu sehen sein werde. „Wir haben drei Tage lang mit jeweils rund 4.300 Statisten mitten in Texas gedreht“, sagte der Regisseur. „Das war wahrscheinlich die größte Herausforderung, die ich je erlebt habe. Meine Frau sagte: ‘Schon irre, dass wir nun für das Essen von 5.000 Menschen sorgen müssen.’ Das ist ohne ein Wunder Jesu schon eine Herausforderung.“

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5 Antworten

  1. Ich halte von diesen neueren Bibelfilmer wenig bis gar nichts. In meinen Augen sind sie eine recht freie Interpretation der biblischen Botschaft, nicht so sehr nahe an der Quelle. Das war Mitte des letzten Jahrhunderts noch anders. Die 60 oder 70 Jahre alten Bibelfilme halten sich (fast) exakt an den biblischen Text des verfilmten Evangeliums.

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    1. Es muss ja auch nicht jedem gefallen, und ich denke, Gott nutzt auch diese Verfilmung, um Menschen zum Glauben zu führen, die sich von den bisherigen Verflimungen nicht angesprochen fühlten.

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      1. Ich denke, die Bilder, die Sprache, es harmoniert einfach nicht mit dem Bibeltext. Es entsteht eine Vorstellungswelt, die vieles verwischt von dem, was man selbst für Gedanken hatte -und die sich einprägten, die zum Glauben führten- als man die Evangelien las. Es ist aber meine persönliche Meinung, Andere mögen es anders sehen.

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      2. Also ich kenne auch Menschen, die eher glaubens- und kirchenfern sind und durch diese Serie einen völlig neuen Blick auf Jesus bekommen haben, und die auf einmal neugierig wurden. Sicher nimmt nicht jeder, der sich durch die Serie für Jesus interessiert, gleich die Bibel zur Hand und vergleicht die Texte mit den Dialogen in der Serie ab…?

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    2. Diese Serie ist ein echter Segen, da auch nicht gläubige die Chance haben, die gute Botschaft kennen zu lernen.

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