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Dutzmann fordert Politiker auf, Jesus Christus zu vertrauen

Prälat Martin Dutzmann hat Politiker dazu ermutigt, sich bei ihrer Arbeit vom Vertrauen auf Jesus leiten zu lassen. Beim ökumenischen Gottesdienst zur Konstituierung des Deutschen Bundestags betonte er außerdem, wie wichtig Gebet für Politiker sei.
Von Swanhild Brenneke
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Martin Dutzmann

Foto: PRO/Anna Lutz

Martin Dutzmann versicherte den Politikern des Bundestages: Es wird für sie gebetet

Politiker brauchen Gebet und Fürbitte. Das sagte Prälat Martin Dutzmann, Bevollmächtigter des Rates der EKD beim ökumenischen Gottesdienst anlässlich der Konstituierung des Deutschen Bundestags. „Ich kann Ihnen versichern: Es wird für Sie gebetet. Jeden Sonntag, wenn katholische, evangelische und orthodoxe Gemeinden sich zum Gottesdienst versammeln, wird für Sie gebetet“, sagte Dutzmann in seiner Predigt. Dabei gehe es vor allem darum, Gott um Schutz, Stärkung, Mut und Besonnenheit für alle Menschen in politischer Verantwortung zu bitten.

„In Jesus hat Gott sich uns Menschen gezeigt. In ihm geht Gott mit uns. Auch dann, wenn wir hilf- und kraftlos sind oder uns Schicksalsschläge treffen“, erinnerte Dutzmann. Dieses Wissen könne auch Politikern helfen, wenn sie vor Herausforderungen stünden. Als aktuelles Beispiel nannte der Theologe die Corona-Krise, in der viele Parlamentarier in ihren Wahlkreisen gefordert gewesen seien, verantwortungsvoll Entscheidungen zu treffen. Dabei hätten sie oft im Konflikt gestanden, die Freiheitsrechte einiger Menschen einzuschränken um andere zu schützen. „Mit Jesus gibt Gott uns Orientierung, wenn wir uns verirrt oder verrannt haben. Und Jesus ist es, der unsere Irrtümer, unser Versagen und unsere Schuld auf sich nimmt, wenn wir ihn darum bitten“, sagte Dutzmann. Der Name Jesus stehe für eine Hoffnung, die auch der Tod nicht zerstören könne. Wer auf Jesus Christus vertraue, könne hoffen, dass „es gut ausgeht – mit uns und mit dieser Welt“.

Prälat Karl Jüsten, Leiter des Katholischen Büros Berlin, sagte in seiner Ansprache, im Parlament könne durch Initiativen, Debatten und Beratungen ein wichtiger Beitrag zum Wohlergehen des Landes geleistet werden. „Als Christen sind wir zum guten Handeln berufen und wollen am Reich Gottes mitbauen, indem wir im Sinne des Evangeliums unser Land gestalten.“ Das bedeute zum Beispiel, nach Sicherheit zu streben, die Schöpfung zu bewahren und die Sorgen und Nöte der Menschen ernst zu nehmen. Außerdem gehe es um den Einsatz für Gerechtigkeit.

Am Dienstag, dem 26. Oktober, ist der 20. Deutsche Bundestag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Die evangelische und katholische Kirche laden die Parlamentarier vor jeder Konstituierung zu einem ökumenischen Gottesdienst in Berlin ein. Dieses Jahr fand er in der St. Marienkirche statt. Unter den Teilnehmern waren unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel und der scheidende Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.

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Eine Antwort

  1. Sehr geehrter Herr Prälat Dutzmann,
    ich hoffe sehr dass unsere Politiker ihrem Rat folgen und auf Jesus vertrauen. Und sich am Besten im Gebet persönlich an ihn wenden und fragen was er möchte.
    Wir beten auch für unsere Regierung und zwar nach 1.Tim 2 1-2. Deutschland braucht Jesus und Umkehr. Vielen Dank für die Aufforderung Jesus zu vertrauen
    Seien sie reich gesegnet.

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