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Das christliche Medienmagazin

Daniel Böcking wird ERF-Vereinsmitglied

ERF Medien gewinnt mit Daniel Böcking einen renommierten Journalisten für den Verein. Bei den Spenden musste das Medienwerk im vergangenen Jahr Einbußen verzeichnen.
Von Norbert Schäfer
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Bild-Journalist Daniel Böcking ist Christ und schreibt in der Bild-Zeitung regelmäßig über seinen Glauben Foto: Christian Langbehn
Ex-Bild-Journalist Daniel Böcking wurde in den Verein von ERF Medien aufgenommen

Der Journalist Daniel Böcking ist neues Mitglied im ERF Verein. Mit sieben weiteren neuen Mitgliedern wurde der ehemalige stellvertretende Chefredakteur der Bild-Zeitung bei der Online-Mitgliederversammlung von ERF Medien am Montag in den Verein aufgenommen. Das teilte ERF Medien am Dienstag mit. „Ich bin großer Fan der Arbeit des ERF“, erklärte Böcking auf Anfrage von PRO, und weiter: „Als Gast durfte ich hier ganz großartige, warmherzige Bekanntschaften machen, aus denen inzwischen langjährige, zum Teil tiefe Verbindungen entstanden sind.“ Böcking wertet die Arbeit des ERF als „enorm wichtig und wertvoll“. Böcking: „Umso mehr hoffe ich, dass ich jetzt als Mitglied durch meine Erfahrungen mit digitalen Medien und im Journalismus einen kleinen Beitrag leisten kann.“

Böcking hatte seine Karriere im Medienbereich 2002 als Lokalredakteur bei der Bild-Zeitung in Hamburg begonnen. Von 2006 bis 2011 war er Büroleiter und Redaktionsleiter in Springer-Journalistenbüros in Dortmund, Essen und Berlin. Ab 2010 war Böcking in der Axel-Springer-Zentrale in Berlin in der Chefredaktion für Bild.de und von 2016 bis 2020 als stellvertretender Chefredakteur. 2021 verließ Böcking den Springer-Konzern und arbeitet seitdem als Chefredakteur der PR-Agentur „Storymachine“ in der Hauptstadt. 2017 erhielt er den Goldenen Kompass der Christlichen Medieninitiative pro für sein Buch „Ein bisschen Glauben gibt es nicht: Wie Gott mein Leben umkrempelt“. Darin hatte sich der damalige Bild-Journalist zu seinem Glauben äußert.

Spendenrückgang von rund 10 Prozent

Bei der Online-Mitgliederversammlung von ERF Medien am Montag stellte der Vorstandsvorsitzende Jörg Dechert den Jahresbericht 2020 vor. Demnach verbuchte das Medienwerk 2020 rund 15,1 Millionen Euro an Spendeneinnahmen – 1,5 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. In wirtschaftlicher Hinsicht sei 2020 „ein gutes Jahr gewesen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Medienwerk errichtet derzeit in Wetzlar ein neues Medienhaus für rund 24 Millionen Euro. Am Dienstag wurde der Rohbau fertiggestellt und eingeweiht. Läuft alles nach Plan, sollen Anfang 2022 die neuen Räumlichkeiten bezogen werden. ​

Die Corona-Pandemie habe neue Chancen eröffnet, lautet es in der ERF-Pressemitteilung. „In einer Phase, in der viele Kirchengemeinden und christliche Gemeinschaften noch damit gerungen haben, Angebote zu medialisieren und zu digitalisieren, war ERF Medien für viele Menschen eine geistliche Tankstelle“, erklärte Dechert. Rund 4.000 Menschen hätten berichtet, dass sie durch ein Medienangebot des Hauses ermutigt, getröstet oder geistlich berührt worden seien. Dies ist nach eigenen Angaben eine Steigerung von 55 Prozent zum Vorjahr.

Zur Reichweite 2020 konnte der ERF am Montag keine genauen Angaben machen und nannte als Grund „DSGVO-bedingte Einschränkung des bisherigen Messverfahren“, die Reichweiten aller ERF Medienangebote im Jahr 2020 betroffen hätten und Vergleiche zum Vorjahr weitgehend nicht zuließen. Seit Januar 2021 greife ein neues Messverfahren. Die Zahlen ließen im Rückblick ein reales Reichweitenwachstum im Jahr 2020 vermuten, erläuterte Dechert.

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