Foto: PRO

Das christliche Medienmagazin

Christos Stylianides wird EU-Gesandter für Religionsfreiheit

Die EU-Kommission hat Christos Stylianides zum Sondergesandten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit ernannt. Der zyprische Politiker bringt als ehemaliger EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz Erfahrung mit.
Von epd
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on email
Christos Stylianides (Archivbild) war von 2014 bis 2019 EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz

Der frühere EU-Kommissar Christos Stylianides wird
neuer Sondergesandter der EU-Kommission für Religions- und
Weltanschauungsfreiheit außerhalb der EU. Der Zyprer wurde am
Mittwoch mit sofortiger Wirkung ernannt, wie die Kommission in
Brüssel mitteilte. Stylianides ist Vizekommissionschef Margaritis
Schinas zugeordnet, der für die Beziehungen zu den Kirchen und
anderen Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften verantwortlich
ist.

Hintergrund der Ernennung sind laut Kommission Angriffe auf
Religions- und Weltanschauungsfreiheit in vielen Teilen der Welt. Der
Sondergesandte soll in Ländern, wo religiöse und weltanschauliche
Diskriminierung herrscht, Dialoge mit Behörden und anderen
Verantwortlichen anstoßen. Er soll interreligiösen Dialog fördern,
Maßnahmen zur Deradikalisierung einleiten und gemeinsam mit den
zuständigen Behörden der Drittländer religiöse Vielfalt und Toleranz
in der Bildung voranbringen.

Stylianides war unter Jean-Claude Juncker 2014 bis 2019 Kommissar
für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement. Als Sondergesandter folgt
er auf den Slowaken Ján Figel, der das Amt von dessen Schaffung 2016
bis 2019 innehatte. Zwischenzeitlich war unklar, ob der vakante
Posten in der EU-Kommission überhaupt beibehalten wird. Die EU hat
mit dem Iren Eamon Gilmore außerdem einen Sonderbeauftragten für
Menschenrechte, dessen Mandat auch die Religions- und
Weltanschauungsfreiheit abdeckt. Er wurde im Unterschied zum
Sondergesandten für Religionsfreiheit von den EU-Regierungen benannt.

Schreiben Sie einen Kommentar

2 Antworten

  1. Derzeit werden fast 250 Millionen mit christlichem Bekenntnis weltweit massiv diekriminiert,
    verfolgt, unterdrückt oder als Menschen 2.Klasse ohne Chancen behandelt.
    Das ist die größte verfolgte religiöse Gruppe!!!!
    Bitte Unternehmen Sie was Sie nur können! Danke!

  2. Die neue Maxime: ‘Vielfalt und Toleranz’ – wird zum Damoklesschwert für jeden, der eine eigene Meinung hat. Besonders wenn er diese auf die biblischen Offenbarungen Gottes aufbaut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell