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Christival sendet Hoffnungsboten in die Welt

Mit einem Gottesdienst auf dem Messegelände in Erfurt ist am Sonntag das Christival zu Ende gegangen. Etwa 13.000 junge Menschen haben seit Mittwoch das Leben und den Glauben gefeiert. Der Christival-Vorsitzende Karsten Hüttmann ermutigte die Besucher dazu, im Alltag Hoffnungsbotschafter zu sein.
Von Johannes Schwarz
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Beim Christival 2022 feierten mehr als 12.000 Menschen den Glauben

Foto: Christival/Uwe Rannefeld

Mehr als 12.000 junge Menschen kamen für einige Tage in Erfurt zusammen, um den Glauben zu feiern

Karsten Hüttmann wünschte sich von den Teilnehmern des Christivals, dass sie ihre christliche Hoffnung aus Erfurt mit in den Alltag nehmen: „Lasst uns Freudenboten, Hoffnungsbotschafterinnen und Glaubensbringer in unserem Umfeld sein.“ Der lebendige Gott sende „uns selbst von Erfurt aus zurück in diese Welt“.

Der Christival-Vorsitzende erinnerte an das Rad als ein Symbol der ersten Christen. Dieses Rad sei auch das Symbol der Stadt Erfurt. Wer nachher zurück in seine Heimat rolle, egal, ob auf zwei oder vier Rädern, dürfe sich gewiss sein, dass Gott ihn begleite. Hüttmann verwies auf viele Situationen, denen man sich vielleicht nicht gewachsen fühle: „Jesus verspricht: Ich bin dem gewachsen.“

Paulus berichte im Philipper-Brief davon, wie er mit Jesus solche Situationen überstanden habe: „Das hat nicht unbedingt die äußeren Bedingungen seines Lebens, aber es hat ihn und dadurch sein Umfeld verändert. Gott hat durch Jesus jeden von euch angenommen. Ihr gehört zu ihm. Er wird euch an sein Ziel bringen. Darauf könnt ihr vertrauen.“ Diese Perspektive mache den Unterschied und „diese Zusage darf uns auf dem Weg nach Hause und in unseren Alltag begleiten“.

„Gott ist relevant für unsere Generation“

Drei junge Frauen berichteten im Gottesdienst darüber, wie Gott und sein Eingreifen ihr Leben massiv verändert hat. Sie verdeutlichten, dass „wir Christen dafür da sind, den Unterschied zu machen. Gott ist relevant für unsere Generation.“ Die Menschen müssten davon hören, dass Gott sie liebt und stärkt.

Die Veranstalter zogen ein positives Fazit. Chris Pahl, Projektleiter des diesjährigen Christivals, sagte: „Wir sind unglaublich dankbar für die vielen Menschen auf dem Messegelände und auch bei unseren Angeboten für die Erfurterinnen und Erfurter.“ Überrascht sei er von der großen Sehnsucht nach Gemeinschaft und Tiefgang der Teilnehmer gewesen: „Sie haben die Gruppenerfahrung und die Inhalte aufgesogen, wie wir es noch nie erlebt haben. Wir schicken hier viele hoffnungsvolle Menschen vom Gelände.“ Ohne die fast 2.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wäre dies nicht möglich gewesen.

Am Samstag hatte der Comedian Bülent Ceylan darüber berichtet, wie er zum christlichen Glauben gefunden hat und sich taufen ließ. Jetzt erziehe er seine Kinder auch im christlichen Glauben. Sein Glaube beantworte dabei nicht alle Fragen. Schwierige Lebensphasen und Zweifel kenne er gut. Aber Jesus Christus gebe ihm Kraft und „ich finde den Gedanken tröstlich, dass der Tod nicht das Ende ist“, betonte Ceylan. „Mein größter Erfolg ist meine Familie – und an Gott zu glauben.“ Die Bands Good Weather Forecast, Könige und Priester und O’Bros rissen die voll besetzte Messehalle mit ihrer Musik mit.

Nächstes Christival findet in sechs Jahren statt

Die Teilnehmer des Christivals kamen aus ganz Deutschland und dem Ausland nach Erfurt. Teil der Veranstaltung waren Gottesdienste, Gesprächsforen, Konzerte und kreative Festivalformate, die an unterschiedlichen Orten in Erfurt stattfanden. Das Christival fand 2022 zum siebten Mal statt. Mehr als 80 Werke und Organisationen verschiedener Konfessionen und Denominationen sind Träger der Veranstaltung. Das nächste Christival soll 2028 stattfinden. Ort und Datum stehen noch nicht fest.

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