Das christliche Medienmagazin

„Christen sollten die kreativste Musik auf dem Planeten machen“

Vom Popbusiness in die christliche Musikszene: Timo Langner macht heute mit der Anbetungsbewegung DMMK – „Die Musik meiner Kirche“ - Lieder für moderne Gottesdienste. Zuvor war der Künstler in der säkularen Szene unterwegs. Im Video-Interview spricht er darüber, wieso er sich früher fragte, warum christliche Musik oft schlecht sei – und was er heute dagegen tun möchte.
Von PRO
Timo Langner: „Coldplay sollte bei uns schauen, wie wir Musik machen und nicht andersherum. Das ist ein hoher Anspruch, aber eigentlich ist es doch wahr: Unser Gott hat die Musik geschaffen. Er gibt uns die Kreativität. Der Geber gibt die Gaben.“

Foto: pro/Jörn Schumacher

Timo Langner: „Coldplay sollte bei uns schauen, wie wir Musik machen und nicht andersherum. Das ist ein hoher Anspruch, aber eigentlich ist es doch wahr: Unser Gott hat die Musik geschaffen. Er gibt uns die Kreativität. Der Geber gibt die Gaben.“

Timo Langner war jahrelang in der säkularen Musikszene unterwegs und bei Sony BMG unter Vertrag. Der Künstler veröffentlichte Songs wie „Nur die Sterne“. Zur selben Zeit kam er zum Glauben an Jesus. Was der Sänger für sich damals als besonders wahrnahm, erklärt er im Gespräch mit pro: „Gott hat mir so einfach zeigen wollen: ,Hey, du bist jetzt mit mir unterwegs. Und ich kann dir alle Türen aufmachen.‘“ Gott habe es ihm in der Zeit selbst überlassen, welchen Weg er einschlägt. Nach fünf Jahren im Popbusiness spürte Langner, dass es Zeit für etwas Neues ist. Er entschied sich gegen weitere Angebote im säkularen Bereich und stattdessen dafür, Musik mit christlichen Inhalten zu machen.

Im Video-Interview von pro spricht Langner über die Bedeutung von Musik im Gottesdienst und inwieweit er sich unter Druck sieht, erfolgreiche Songs zu schreiben. Die Anbetungsbewegung DMMK –„Die Musik meiner Kirche“ –, der Langner angehört, erreicht mit ihren Songvideos online Hunderttausende Zuschauer. Der Sänger berichtet zudem, wieso er sich früher die Frage stellte, warum seiner Meinung nach christliche Musik oft schlecht ist – und was er heute dagegen tun möchte.

Der 39-Jährige macht nun seit einigen Jahren in und mit dem Musikteam seiner Gemeinde Lieder mit christlicher Botschaft. Die „G5MeineKirche“, die Freie evangelische Gemeinde Rebland im baden-württembergischen Eimeldingen, startete die Anbetungsbewegung DMMK. Sie liefern Lieder für die deutschsprachige Lobpreis- und Gemeindemusikszene, die zahlreiche Gläubige in ihren Gottesdiensten und bei Worshipveranstaltungen singen.

Die Musiker von DMMK haben jetzt ihr neues Album „Thronsaal“ herausgebracht. Darin geht es um Jesus und dessen Liebe und Opfer für die Menschen. In dem Lied „Drei Worte“ aus der Feder von Langner heißt es: „Drei Worte haben alles neu gemacht. Mit letzter Kraft sprachst du: ,Es ist vollbracht!’ Aus deinem Mund strömt Kraft, die triumphiert. Drei Worte, die bezeugen: Jesus regiert. (…) Deine Auferstehungskraft verbreitet sich. Drum stehen wir heute hier und sind gewiss, dass Jesus Christus mein Erlöser ist.“ Auf der Platte finden sich insgesamt zehn tiefgreifende und andächtige sowie dynamische Lieder.

DMMK: „Thronsaal“, Gerth Medien, 17,80 Euro, EAN 4029856464930 Foto: Gerth Medien
DMMK: „Thronsaal“, Gerth Medien, 17,80 Euro, EAN 4029856464930

Lesen Sie mehr über Timo Langner und DMMK in der Ausgabe 2/2020 des Christlichen Medienmagazins pro, die im April erscheint. Bestellen Sie die Zeitschrift schon jetzt kostenlos und unverbindlich telefonisch unter 06441/5667700 oder online hier.

Von: Martina Blatt/Jörn Schumacher

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2 Antworten

  1. Wer Gottes Wort im Lied weitergibt, oder sich daran versucht, der sollte sich an Gottes Wort halten , und nichts erfinden.

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