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Benefizaktion für Flutopfer bringt mehr als 300.000 Euro ein

Mit einer Live-Benefizaktion haben „Campus für Christus“ und „Deutschland betet“ 300.000 Euro an Spenden für Flutopfer gesammelt. Die Veranstaltung wurde vergangene Woche unter anderem bei BibelTV übertragen.
Von Swanhild Zacharias
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Foto: hoffnungschimmer21

Die Veranstaltung auch wurde auf YouTube gestreamt und bei BibelTV gesendet

Mehr als 100.000 Zuschauer nahmen vergangene Woche an der Benefizaktion „Hoffnungsschimmer 21“ teil, die die Aktion „Deutschland betet“ und „Campus für Christus“ kurz zuvor ins Leben gerufen hatten. Auf Bibel TV und YouTube streamten die Veranstalter am 28. Juli ab 20.15 Uhr ein 90-minütiges Live-Programm aus dem Bonner Stadtteil Bad Godesberg. Während der Aktion konnte Geld gespendet werden für die Opfer der Flutkatastrophe.

„Schon stark, wenn sich ein Countertenor und die O‘Bros, katholische Schwestern und Pastoren aus den Freikirchen, katholische Denker und evangelische Würdenträger, Generalsekretäre von Hilfswerken und erfolgreiche Influencer, Pfarrer und Künstlerinnen gemeinsam auf eine Bühne begeben, nicht um sich selbst darzustellen, sondern Jesus anzubeten und ein Zeichen der Hoffnung zu schenken“, sagte Flo Stielper, Mitinitiator und Moderator der Benefizaktion, anschließend.

Bei der Veranstaltung traten unter anderem die O’Bros auf, die Bands „Könige und Priester“ und Good Weather Forecast und Sängerin Adina Mitchell. Auch Johannes Hartl vom Gebetshaus Augsburg, der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Ekkehart Vetter, die Influencerinnen Lisa und Lena und Tobias und Frauke Teichen von der ICF München waren unter den Beteiligten.

Insgesamt seien mehr als 300.000 Euro an Spenden zusammengekommen, meldeten die Veranstalter. Parallel zu der Live-Veranstaltung kreierte die Künstlerin Katharina Hailom ein Handlettering-Kunstwerk, das noch bis zum 4. August auf Ebay ersteigert werden kann und aktuell bei 900 Euro liegt. Auch dieses Geld ist für die Flutopfer gedacht, unter anderem für den Malteser Hilfsdienst, lokale Nachbarschaftsinitiativen, wie die Katastrophenhilfe der Evangelischen Allianz Bonn und die Initiative der Citychurch Andernach. Unter hoffnungschimmer21.de kann zudem weiterhin gespendet werden.  

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Eine Antwort

  1. Ich finde es großartig, zu welch solidarischem Handeln wir fähig sind angesichts einer solchen Katastrophe. Vielleicht ist unsere soziale Wirklichkeit doch nicht ausschließlich bestimmt von Egoismus und Nazissmus.
    Eine ironische Replik an die Adsresse der Endzeitapologeten kann ich mir aber nicht verkneifen:
    Wie ist das nun, wenn die Flutkatastrophe eine endzeitliches Handeln und Bußruf Gottes ist (und ebenso die Pandemie) – wie etliche Foristen ja nicht müde werden – aus angemaßt göttlicher Perspektive – zu betonen -, ist dann eine solche Hilfe statthaft oder greift sie Gottes Handeln in den Arm? Vielleicht zeigt dies aber auch nur, wie absurd, anmaßend und evangeliumswidrig die Vorstellung ist, man könne solche Ereignisse als Gottes Handeln ausweisen!

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