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Uwe Seeler: Bei der Sinnfrage kommt Gott ins Spiel

Die Hamburger Fußball-Größe Uwe Seeler ist vergangene Woche gestorben. Er selbst bezeichnete sich als Christ. Vor allem bei der Frage nach dem Sinn des Lebens kam er an Gott nicht vorbei.
Von Jonathan Steinert
Uwe Seeler, Fußball
Uwe Seeler im Trainingslager der Deutschen Fußballnationalmannschaft in der Sportschule Malente 1965

Am vergangenen Donnerstag ist das Hamburger Fußball-Idol Uwe Seeler mit 85 Jahren gestorben. Er galt für viele als Vorbild, weil er trotz seiner Karriere beim Hamburger Sportverein (HSV) und in der Nationalmannschaft bodenständig und bescheiden blieb. Der Theologe und Journalist Günther Klempnauer berichtet in seinem Buch von seinen Begegnungen und Gesprächen mit dem Fußballer. Darin bezeichnete sich Seeler selbst als „guten Christen“, auch wenn er selten zur Kirche gehe. Er sei getauft und konfirmiert. Gegenüber dem Hamburger Abendblatt bekannte er einmal, gern Fernsehgottesdienste anzuschauen.

Klempnauer, der als Jugendlicher einmal gegen Seeler auf dem Platz stand und beinahe im Rahmen der Europameisterschaft 1992 als Fußballpfarrer mit ihm in einer Seniorenmannschaft zu einem Freundsschaftsspiel gegen Schweden aufgelaufen wäre, fragte Seeler auch, was er tun würde, wenn er Bischof wäre. Der antwortete: „Ich würde die Pastoren und kirchlichen Mitarbeiter auffordern, sich intensiver um die Menschen in ihrem Gemeindebezirk zu kümmern, auf sie zuzugehen und nicht zu warten, bis die Außenstehenden in die Kirche kommen. Der menschliche Kontakt ist ganz wichtig. In den Predigten müssten die Probleme der Leute vorkommen, damit sie sich angesprochen fühlen.“ Um mit Menschen über Gott zu reden, brauche es eine Vertrauensgrundlage.

Seeler berichtete dem Seelsorger auch von seiner Erfahrung, angesichts von Todesfällen stärker über den Sinn des Lebens nachzudenken und sich mit Freunden darüber auszutauschen. „Und dann kommt auch Gott zur Sprache“, sagte er und ergänzte: „Jedesmal nimmt man sich vor, mehr Zeit füreinander zu haben, bewusster zu leben und über den Sinn des Lebens nachzudenken. Und wenn wir uns nach geraumer Zeit auf einer Beerdigung wiedersehen, müssen wir uns eingestehen: Es hat sich nichts geändert. Die Hektik des alltäglichen Lebens hat uns keine Zeit gelassen.“

Ehemaliger Erzbischof: Keine rote Karte von Gott für Seeler

Der Hamburger Fußballer spielte in seiner Karriere nur für den HSV, mit dem er 1960 Deutscher Meister wurde und 1963 den DFB-Pokal holte – wobei Seeler im Pokalfinale alle drei Tore für seine Mannschaft schoss. 1961 erhielt Seeler von Inter Mailand einen Millionen-Angebot. Der Hamburger Theologieprofessor Helmut Thielicke schrieb daraufhin in einem offenen Brief an den Sportler: „Sie stehen jetzt vor der Frage, ob Sie eine noch größere Chance nutzen wollen: Der Jugend unseres Volkes ein Leitbild für die Lauterkeit der Gesinnung und für den Ernst des sportlichen Spiels zu werden. Uwe, Hamburg braucht dich!“

Seeler entschied sich tatsächlich, in seiner Heimatstadt zu bleiben. Mit dem Brief des Professors habe er gar nicht gerechnet, erzählte Seeler später dem Theologen Klempnauer und erklärte, was ihm wichtiger ist als Ruhm und Erfolg: „Für mich ist das Wichtigste im Leben das menschliche Miteinander in der Familie wie auch im Freundeskreis. Ich brauche eine harmonische Atmosphäre ohne Intrigen und Ungerechtigkeit.“

Der frühere Hamburger Erzbischof Werner Thissen würdigte Seeler anlässlich seines Todes als „nachdenklich, gradlinig, nicht nur an sich selbst denkend, offen und ehrlich“. Er denke dankbar und im Gebet und Gottesdienst an den Fußballer und sei sicher, „dass Gott ihm jetzt nicht die Rote Karte zeigt“. Seeler erhielt in seiner Laufbahn nur eine Rote Karte. Er war erster Torschützenkönig der Bundesliga und wurde zweimal zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt. Er nahm an vier Fußball-Weltmeisterschaften teil und schoß in insgesamt 72 Länderspielen 43 Tore.

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4 Antworten

  1. “Uwe Seeler sei getauft und konfirmiert” und durch welche Taten wurde sein Glaube wirksam (Jakobus 2,20)?

    Der frühere Hamburger Erzbischof Werner Thissen sei sicher, „dass Gott ihm jetzt nicht die Rote Karte zeigt“.
    Welche Fakten veranlassen ihn denn zu dieser Aussage über Uwe Seeler???

    Ewiges Leben verschleudert Jesus Christus nämlich nicht im Sonderangebot!!!

    Wir werden durch unseren Glauben an Jesus Christus und Seine Gnade gerecht von Verfehlungen, ohne dass wir dafür eine Leistung erbringen müssen (Römer 3, 22-24; Epheser 2, 8-10).

    Aber zwischen gerecht werden (aus Gnade) und gerecht bleiben (durch Taten) besteht ein großer Unterschied!
    Bitte lesen Sie dazu die folgenden Bibelaussagen:

    – laue Christen wird Jesus aus seinem Mund ausspucken (Offenbarung 3, 14-22) und
    – wer keine reiche Frucht bringt, wird von Jesus getrennt (Johannes 15,1-8) und
    damit Faulpelze und Taugenichtse (Matthäus 25,14-30).

    Bitte lesen Sie auch Jakobus 2,24; Matthäus 6,19 + 20 und Matthäus 19,30.

    Wie können Sie sich also tatkräftig für Jesus Christus engagieren?
    Gott hat alles, was wir tun sollen, vorbereitet; an uns ist es nun, das Vorbereitete auszuführen (Epheser 2,10).
    Bitten Sie IHN um Erkenntnis (Jakobus 1,5-8).

    Jesus spricht in Matthäus 25,31-46 „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan“ und erläutert das.
    Und ER will, dass alle Menschen die Wahrheit erkennen (1.Timotheus 2,4). Auch Sie können die Evangelisation unterstützen, allerdings nur ein volles Evangelium und kein Wohlstands-bzw. Wohlfühlevangelium (Galater 1,7)

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    1. Wie Recht 👍 sie haben lieber Bruder im Herrn Jesus Christus! Nur Jesus Christus allein kann retten.Es floss für mich das teure Blut, daß glaub und fasse ich,es macht alle meine Sünden gut,denn der Herr Jesus starb am Kreuz für mich!

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  2. Man darf auch mal eine Aussage stehen lassen. Jesus sagt RICHTET NICHT.
    Ich freue mich über die Aussagen von
    Uwe Seeler.

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    1. Die Bibel ruft uns zur Ermahnung auf (2. Timotheus 4,2), das ist kein Richten.

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Kommentare sind geschlossen.

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