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Klimawandel bereitet Deutschen Sorgen

Der Klimawandel drückt bei den Deutschen stärker auf die Stimmung als der Ukrainekrieg und die steigenden Kosten für Energie und Lebensmittel. Das zeigt eine aktuelle Umfrage.
Von Norbert Schäfer
Industrieschornstein
Die Verbrennung fossiler Brennstoffe ist laut Umweltbundesamt die bedeutendste Quelle von ⁠Treibhausgas⁠-Emissionen

Noch mehr als der Krieg in der Ukraine und die hohen Kosten für Strom und Gas schlägt den Deutschen der Klimawandel auf das Gemüt. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Beamtenbundes hervor.

Wie die Tageszeitung Die Welt am Freitag berichtet, sorgen sich 59 Prozent der deutschen Bürger darüber, dass sich die Klimaveränderungen immer häufiger und stärker in der Form von Naturkatastrophen auf den Alltag auswirken. Bei der Umfrage von Anfang November zeigte sich, dass mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) befürchten, dass der Krieg in der Ukraine auf andere Länder übergreift – oder der Konflikt gar in einen Weltkrieg mündet.

Auch die Kosten für Strom und Gas drücken bei den Deutschen aufs Gemüt. Jeden Zweiten (52 Prozent) stimmen die hohen Energiekosten sorgenvoll. Die Furcht ist, dass die Strom- und Energiepreise zu einer zu großen Belastung werden. Dass im Winter nicht mehr genügend Gas für Haushalte und Wirtschaft vorrätig sein könnte, bereitet 42 Prozent der Befragten Beklommenheit.

Bei der Umfrage wollte Forsa zudem wissen, wie die Deutschen die Sicherheit von kritischer Infrastrukturen im Land empfinden. Mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) teilen die Sorge, dass Cyberattacken kritische Einrichtungen der Infrastruktur in Mitleidenschaft ziehen könnten und es dann zu Ausfällen kommt.

Weniger Unbehagen bereitet offenbar die Teuerung bei den Lebensmitteln. 44 Prozent sorgen sich der Umfrage zufolge vor finanziellen Schwierigkeiten durch die hohen Kosten für Nahrungsmittel.

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3 Antworten

  1. Sorgen, Sorgen, nichts als Sorgen.. Die Bibel sagt: “Alle eure Sorge werfet auf IHN, Er sorgt für euch.”
    Ich glaube ganz fest daran!

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  2. Der “Club of Rome” forderte ja bereits 1984 Einschränkungen im Wirtschaftswachstum. Aber die egoistischen Triebkräfte sind eben stärker als die Vernunft und so muss man eben immer mehr die Folgen eigenen Handeln spüren. Vielleicht kommt man ja dadurch langsam zur Verunft und sucht das Glück nicht mehr im materiellen Wohlstand.

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