Das christliche Medienmagazin

Rapperin M.I.A.: „Jesus ist real“

Berühmt wurde sie durch den Welthit „Paper Planes“, der im Film „Slumdog Millionär“ verwendet wurde. Vor kurzem sorgte die britische Rapperin M.I.A. mit einem Interview für Erstaunen. Darin berichtet sie von einer Begegnung mit Jesus und dass sie seitdem gläubige Christin sei.
Von Jörn Schumacher
Die britische Rapperin M.I.A.
Die britische Rapperin M.I.A. hat in einem Podcast über ihre Bekehrung gesprochen

Der Song „Paper Planes“ ist ein Ohrwurm. Bekannt wurde er durch den mit acht Oscars prämierten Film „Slumdog Millionär“. Die britische Rapperin M.I.A. hatte den Song geschrieben und eingesungen. Das Rolling-Stone-Magazin kürte ihn 2011 zum zweitbesten Lied des 21. Jahrhunderts.

Sechs Jahre nach ihrem letzten Album kündigte die britische Sängerin vor kurzem ihr neues Album an und veröffentlichte daraus eine erste Single. Das Lied trägt den Titel „The One“ (Der Eine). Anlässlich ihres neuen Werkes gab sie ein Interview im Apple-Podcast „The Zane Lowe Show“. Darin offenbarte sie, dass sie vor einigen Jahren eine übernatürliche Begegnung mit Jesus Christus gehabt habe und seitdem wiedergeborene Christin sei.

Im Podcast sprach die Sängerin über das Erlebnis im Jahr 2017. Dieses habe ihr Leben komplett umgekrempelt. „Ich hatte eine Vision, und ich sah Jesus Christus“, sagte M.I.A., die mit vollem Namen Mathangi Arulpragasam heißt, sich aber häufig nur „Maya“ nennt. „Seitdem sieht es in mir komplett anders aus“, sagte die Rapperin. „Ich war Tamilin und Hindu. Aber ich war auf einmal so froh, dass ich mich endlich selbst gefunden hatte.“ Sie ergänzte: „Alles, was ich bisher glaubte, stimmte nicht mehr.“ Auf die Frage des Moderators, ob sie nun wiedergeborene Christin sei, antwortet die Künstlerin: „Ja, das bin ich.“

Neues Album sehr vom Glauben geprägt

M.I.A bringt demnächst ihr neues Album „Mata“ heraus, und sie stelle fest, dass es sehr von ihrem neuen Glauben geprägt sei, sagt die Künstlerin. „Ich bin immer noch ich. Das ist meine Sprache. Und ich erschaffe immer noch Rhythmen und Sounds wie zuvor. Aber die Botschaft handelt nun eher davon, einen Ort des Friedens zu finden.“ Die Sängerin ist sich dessen bewusst, dass dies ihre Karriere negativ beeinflussen kann. „Aber ich will die Wahrheit sagen, und was in meinem Herzen ist. Wenn ich nun sage: ‘Jesus ist real’, dann ist das so. Vielleicht wenden sich jetzt alle meine Fans gegen mich, denn sie sind so progressiv und hassen Menschen, die an Jesus Christus glauben.“

Bei Twitter postete die Sängerin vor kurzem einen Ausschnitt ihrer neuen Tour und auch Fans veröffentlichten zahlreiche Videos von der Show. Dabei steht ein riesiges Kreuz auf der Bühne, das in vielen bunten Lichtern strahlt.

Die 46-jährige Künstlerin wurde in London geboren. Bis zu ihrem zehnten Lebensjahr wuchs sie im Heimatland ihrer Eltern Sri Lanka auf. Dann zog sie mit ihrer Mutter wieder nach London. Sie studierte Kunst und Film und war als Malerin tätig und später als Sängerin. Von 2008 bis 2013 war sie mit dem Milliardär Benjamin Bronfman liiert, mit dem sie einen Sohn hat.

Ihr Beitrag für christliche Werte in den Medien
Bei PRO sind alle Beiträge frei zugänglich und kostenlos - und das wird auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden.

Wir arbeiten in der PRO-Redaktion jeden Tag dafür, Ihnen solide Informationen zu liefern über Themen, die Sie interessieren.

Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin den christlichen Journalismus bieten, den Sie von PRO kennen.

Viele PRO-Leser helfen schon mit. Sind Sie dabei?

Schreiben Sie einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Richtlinien. Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen