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Nicola McDermott: Mit dem Glauben im Rücken hoch hinaus

Die Australierin Nicola McDermott hat sich ihren Platz im olympischen Hochsprung-Finale gesichert. Die Sportlerin hat sogar Chancen auf eine Medaille. Viel wichtiger ist ihr jedoch ihr christlicher Glaube und dass möglichst viele Menschen von Jesus hören.
Von Johannes Blöcher-Weil
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Nicola McDermott
Die australische Hochspringerin Nicola McDermott (links) bei der Diamond League 2020 in Rom. Ihre Tattoos am Handgelenk hat sie mittlerweile um einen Bibelvers erweitert.

Die Qualifikationshöhe von 1,95 Meter hat die australische Rekordhalterin Nicola McDermott am Donnerstag unbeschadet erreicht. Am Samstag kämpft die Hochspringerin mit 14 anderen Frauen um olympische Medaillen. Doch sie hat noch eine andere Mission. Sie möchte, dass möglichst viele Menschen von Jesus Christus hören.

Die gläubige Sportlerin hat sich einige biblische Aussagen auf ihren Körper tätowiert, unter anderem, dass sie ihren Sport zu Gottes Ehre betreibt. An ihrem Handgelenk befindet sich die Bibelstelle aus 1. Johannes 4,18: „Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen.“ McDermott liegt in diesem Jahr dank ihres australischen Rekords von 2,01 Meter beim Diamond League in Stockholm an dritter Stelle in der Weltrangliste.

Nachdem sie das Finale erreicht hatte, zitierte sie auf Instagram Psalm 139 und dankte Jesus.

„Keine Medaille der Welt kann Zufriedenheit schenken“

Sie sei im Qualifikationswettbewerb unglaublich gelassen gewesen. Die zuverlässige Form und dass sie dank Gottes Unterstützung nicht nervös sein müsse, erleichterten die Vorbereitungen für den Finalwettbewerb. Das erklärte die Springerin dem Online-Portal „The North West Star“. Bisher holte Michele Brown 1964 in Tokio die einzige australische Olympiamedaille im Hochsprung.

Im April konnte sich McDermott mit einem 2-Meter-Sprung für die olympischen Spiele in Tokio qualifizieren. Als Sportlerin möchte sie die Gottes Liebe weitergeben. „Keine Goldmedaille kann mir anhaltende Zufriedenheit im Herzen schenken kann“, schreibt sie dazu auf ihrer Internetseite. Als Sportlerin könne sie diese Liebe Gottes zu den Menschen bekannt machen. Wenn sie gewinne oder verliere, geschehe das alles zur Ehre Gottes.

Die 24-jährige Sportlerin wurde 1996 in North Gosford geboren. Sie vertrat ihr Land unter anderem 2014 bei der Junioren-WM, wo sie allerdings in der Qualifikation ausschied. 2017 bei der WM in London kam sie ebenfalls nicht über die Qualifikation hinaus. Ihren ersten nationalen Titel als australische Meisterin sicherte sich die Biochemie-Studentin 2019.

Nachtrag: Am Samstag, 7. August, gewann McDermott die Silbermedaille. Sie übersprang 2,02 Meter.

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