Das christliche Medienmagazin

Musk will Journalisten-Konten wieder entsperren

Elon Musk hat die Freigabe gesperrter Twitter-Konten von Journalisten angekündigt. Der Twitter-Chef hatte auf der Social-Media-Plattform darüber abstimmen lassen.
Von Norbert Schäfer
Elon Musk, Gründer von Tesla und diverser anderer Firmen, wird verehrt. Jetzt auch in einer Kirche.
Twitter-Chef Elon Musk sorgt nach der Übernahme der Social-Media-Plattform regelmäßig für Schlagzeilen

Twitter-Chef Elon Musk hat angekündigt, die Konten gesperrter Journalisten wieder zu aktivieren. „Das Volk hat gesprochen“, teilte Musk auf seinem Twitter-Account mit. Der Ankündigung war eine Abstimmung auf der Social-Media-Plattform über die Freigabe der zuvor gesperrten Journalisten-Accounts vorangegangen.

Die Social-Media-Plattform Twitter hatte am Donnerstag mehrere US-Journalisten gesperrt, weil die ihrerseits über die Sperrung eines Kontos berichtet hatten. Die Ursache liegt in der Sperrung eines Twitter-Kontos am Mittwoch, das die Flüge von Musks Privatjet dokumentiert. Musk sah in der öffentlichen Bekanntgabe seines genauen Aufenthaltsortes eine mögliche Gefährdung seiner Familie und verfügte die Sperrung des Kontos. Reporter, die darüber berichteten und den gesperrten Account verlinkten, wurden dann am Donnerstag ebenfalls gesperrt.

Die Sperrung der Journalisten-Konten stieß in der Öffentlichkeit auf Unverständnis. Unter anderem kritisierte UN-Generalsekretär António Guterres den Twitter-Chef, sprach von Willkür und einem „gefährlichen Präzedenzfall“.

Musk startete am Freitag eine Umfrage auf Twitter und wollte wissen, ob die gesperrten Journalisten-Konten jetzt, oder in einer Woche wieder entsperrt werden sollen. 58,7 Prozent der 3,69 Millionen Umfrageteilnehmer stimmten dafür, dass Musk die Konten jetzt wiederherstellt.

Helfen Sie PRO mit einer Spende
Bei PRO sind alle Artikel frei zugänglich und kostenlos - und das soll auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden. Unterstützen Sie jetzt PRO mit Ihrer Spende.

Diskutieren Sie mit!

Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Meinung sagen. Gerne klar, ehrlich, prägnant – aber bitte immer respektvoll, damit sich viele Menschen mit unterschiedlicher Meinung beteiligen. Daher achten wir besonders auf eine respektvolle Debattenkultur.
Jeder Leserkommentar wird vor der Veröffentlichung geprüft. Bitte beachten Sie dazu unsere Kommentar-Richtlinien. Manchmal kann es etwas dauern, bis ein Kommentar freigeschaltet ist. Sie haben ab Veröffentlichung sieben Tage Zeit, einen Artikel zu kommentieren. Danach wird der Kommentarbereich automatisch geschlossen.

2 Antworten

  1. Warum gibt es jetzt so einen Aufschrei über die Sperrung von Konten?
    Und bei anderen Journalisten (die nicht in den etablierten Medien waren und konservativ) hört man nichts darüber?
    Ich finde diesen Bericht einseitig und würde mir wünschen wenn PRO auch über die Twitter Files berichten würde. Denn dort geht es um Zensur vom Feinsten mit ideologischen einseitiger Schlagseite!!!

    2
    1
  2. Ich verstehe den Aufschrei auch nicht. Stalking ist eine Straftat. Ortung einer anderen Person für die Öffentlichkeit ist mindestens eine Stufe extremer als Stalking. Warum interessiert sich keine Presse sich für die Rechtmäßigkeit des ungefragten ortens Dritter und Veröffentlichung dieser Daten?

    1
    0

Kommentare sind geschlossen.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen