In Dortmund hat am Donnerstag der „Leitungskongress Willow Creek“ begonnen. Der Veranstalter erwartet rund 6.000 Teilnehmer. Noch bis Samstag findet in der Dortmunder Westfalenhalle der Kongress unter dem Motto „Rooted. Gute Leitung braucht starke Wurzeln“ statt. Laut Veranstalterangaben kommen 23,5 Prozent der Teilnehmer aus der evangelischen Landeskirche, jeweils rund 14 Prozent kommen aus dem Bund Freier evangelischer Gemeinden und dem
Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.
Im Rahmen eines Empfangs erklärte Corinna Schubert aus dem Willow-Vorstand, dass Kirchen, Gemeinden und christliche Organisationen „intensiv in Leitung investieren müssen“. Und weiter: „Wir brauchen starke Leiter, die auch Verantwortung in Kirche und Gesellschaft übernehmen.“ Voraussetzung dafür seien starke Wurzeln, denn aus so einem Wurzelwerk „können viele Triebe hervorgehen – auch, wenn die Oberfläche wüst und leer aussieht“.
Ziel des Leitungskongresses sei ein Bewusstsein zu schaffen, dass „unsere erste Hoffnung nicht das Wachstum in die Höhe ist, sondern in die Tiefe ist.“
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Zu den Rednern auf dem Kongress gehören unter anderem US-Unternehmensberater Tod Bolsinger, die Leiterin des Pontes Instituts für Wissenschaft, Kultur und Glaube, Julia Garschagen, der Unternehmensberater André Häusling und die TV-Moderatorin Andrea Ballschuh.