Mel Gibson soll auch bei der Fortsetzung der „Passion Christi“ wieder Regie führen

Mel Gibson soll auch bei der Fortsetzung der „Passion Christi“ wieder Regie führen

„Die Passion Christi 2“

Das Historiendrama „Die Passion Christi“ bekommt eine Fortsetzung. Ein zweiter Teil des erfolgreichsten religiösen Films aller Zeiten ist in Arbeit und steht laut spanischer Filmportale kurz vor der Fertigstellung. Thematisch geht es darin um Jesu Auferstehung.

2004 feierte der Film „Die Passion Christi“ Premiere. Bald soll der zweite Teil fertig sein. Laut dem spanischen Filmportal publinews könnte der Film „Die Passion Christi 2: Auferstehung“ schon dieses Jahr in die Kinos kommen. Alternativ soll Ostern 2020 als Termin anvisiert werden.

Inhaltlich schließt sich die Handlung an den ersten Film an. Dort wurden die letzten Stunden vor Jesu Tod in Szene gesetzt. Der zweite Teil befasst sich mit den drei Tagen nach Jesu Tod und seiner Auferstehung.

Viele bekannte Gesichter

Berichten zufolge hat die Filmgesellschaft Samuel Goldwyn Films ein Budget von 20 Millionen Dollar für den Film veranschlagt. Jim Caviezel soll wieder Jesus spielen. Die Rolle der Maria übernimmt erneut Maia Morgenstern, Christo Schiwkow spielt Johannes und Francesco De Vito verkörpert Simon Petrus. Die Regie führt Mel Gibson. Das Drehbuch stamme in seiner Erstversion von Dan Gordan, der auch das Drehbuch für „The Hurricane“ geschrieben hat. Randall Wallace („Braveheart“) hat es noch einmal deutlich überarbeitet. Gedreht wurde in Israel, Marokko und in Europa.

Der neue Film beginnt mit der Grablegung Jesu. Schritt für Schritt begleitet er die Apostel, wie sie die drei Tage danach bis zur Auferstehung erleben. Auch die Intrigen innerhalb des Palastes von Herodes sowie Motive wie Macht, Gier und Machtstreben spielen eine zentrale Rolle. Gerüchte über eine Fortsetzung hatte es schon sehr lange gegeben. In einem Gespräch 2018 mit US Today hatte Mel Gibson bereits erste Andeutungen gemacht.

„Die Passion Christi“ war 2004 erschienen. Der Film, der mehr als 600 Million US-Dollar eingespielt hat, wurde kontrovers diskutiert. Gegen Regisseur Mel Gibson wurden Vorwürfe des Antisemitismus laut. Die Zuschauer kritisierten auch die exzessive Gewaltdarstellung in manchen Szenen.

Von: Johannes Blöcher-Weil/Timo König

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