Mel Gibson könnte demnächst einen Nachfolger des Films „Die Passion Christi“ drehen
Mel Gibson könnte demnächst einen Nachfolger des Films „Die Passion Christi“ drehen

Mel Gibson plant Fortsetzung von „Passion Christi“

Der Schauspieler und Regisseur Mel Gibson plant offenbar einen Nachfolgefilm von „Die Passion Christi“. Das sagte der Drehbuchautor Randall Wallace, der zusammen mit Gibson bereits am Drehbuch schreibt.

Randall Wallace ist bekannt als Drehbuchautor des Erfolgsfilms „Braveheart“, für den er eine Oscar-Nominierung bekam. Wallace schrieb zudem die Drehbücher für „Pearl Harbor“ (2001) und „Der Mann in der eisernen Maske“ (1998). Er führte Regie beim christlichen Film „Den Himmel gibt‘s echt“ (2014), in dem es um einen Jungen geht, der den Himmel gesehen haben will.

Wallace bestätigte gegenüber dem Hollywood Reporter Gerüchte, nach denen es einen Nachfolgefilm zur „Passion Christi“ geben soll. Er schreibe gemeinsam mit Mel Gibson an einem Drehbuch für einen Film, in dem es um die Auferstehung Jesu gehen soll.

„Die Passion Christi“ kam 2004 in die Kinos und spielte seitdem rund 612 Millionen Dollar ein. Er ist damit der erfolgreichste christliche Film aller Zeiten. Danach begannen mehrere Filmstudios, ebenfalls Christen als Filmpublikum zu entdecken.

Evangelikale sind Fans von „Passion Christi“

Wallace sagte, er und Gibson hätten die Fortsetzung von „Passion“ bei den Dreharbeiten des Antikriegsfilms „Hacksaw Ridge“ geplant. Bei diesem Film führte Gibson Regie, und Wallace schrieb das Drehbuch mit.

In den vergangenen Jahren hatte sich Mel Gibson nur noch an kleineren Projekten beteiligt, nachdem er als antisemitisch bezeichnet wurde und wegen Alkoholmissbrauch in die Schlagzeilen geraten war. „Hacksaw Ridge“ wird sein erster größerer Film seit „Apocalypto“ (2006) und „Der Biber“ (2011), wo er an der Seite von Jodie Foster zu sehen war.

Wallace studierte Russisch, Religionswissenschaft und Literatur. Die Auferstehung Jesu sei seine Spezialität, sagte er. „Ich wollte schon immer diese Geschichte erzählen. Die Passion ist der Anfang, und es gibt noch viel mehr zu erzählen.“ Er fügt hinzu: „Die evangelikale Bewegung hält ,Passion Christi‘ für den größten Film, der je von Hollywood produziert wurde, und viele meinen, eine Fortsetzung würde wahrscheinlich noch größer werden.“

Noch sind weder Studio noch Produzenten für das Projekt gefunden, das sich ganz am Anfang der Planung befindet. Doch es gebe bereits mehrere interessierte Produzenten, die in den Film investieren wollen, sagte Wallace.

Erst im Februar brachte Sony Pictures den Film „Auferstanden“ heraus, der die Auferstehung Jesu aus der Sicht eines römischen Befehlshabers erzählt. Der Film spielte 46 Millionen Dollar ein. (pro)

Von: js

Sie können sich über Disqus, facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten. Wir behalten uns vor, nur sachliche und argumentativ wertvolle Kommentare online zu stellen. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus