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„Ich bin ein Künstler, der an Gott glaubt. Er lebt in mir“

Der christliche Musiker Bastian Benoa ist bei der diesjährigen Staffel von „The Voice of Germany“ dabei und steht am 29 September in den Battles. Im Interview erklärt er, warum er hofft, dass sein Glaube in der Show rüberkommt.
Von Swanhild Brenneke

Foto: Lea Rauschmaier

Der christliche Newcomer-Sänger Bastian Benoa ist bei der diesjährigen Staffel von „The Voice of Germany“ dabei

PRO: Wie kam es dazu, dass Sie bei „The Voice of Germany“ mitmachen?

Bastian Benoa: Ich schaue schon länger „The Voice“ an und finde die Qualität der Sendung super. Als Sänger fragt man sich da natürlich: „Würde sich jemand für mich umdrehen?“ Vor einem Jahr habe ich mein erstes Solo-Album veröffentlicht und mir danach nochmal konkret Gedanken über eine Teilnahme gemacht. Als mich dann ein Talent-Scout von „The Voice“ angeschrieben hat, hab ich mich dann endgültig beworben.

Was bedeutet es Ihnen, Musik zu machen und was möchten Sie mit Ihrer Musik rüberbringen?

Mir ist es ein Anliegen, dass sich die Menschen durch meine Musik verstanden und abgeholt fühlen. Gleichzeitig möchte ich mit meiner Musik auch Mut machen und zum Nachdenken anregen. Ich liebe es aber auch, das Leben zu feiern – deshalb sind einige meiner Songs sehr positiv und stecken hoffentlich den Zuhörer an, mit mir gemeinsam das Leben zu genießen.

Sie sind ja Christ, haben letztes Jahr Ihr erstes Solo-Album „Zurück nach vorn“ (Gerth) herausgebracht. Spielt Ihr Glaube auch bei TVOG eine Rolle, zum Beispiel in der Auswahl der Songs?

Man darf für die Blind Audition Songwünsche angeben. Aus meinem Wunsch-Song ist leider nichts geworden. Allerdings habe ich einen anderen wirklich sehr schönen Song bekommen, der extrem viel Tiefgang hat. Und irgendwie war ich darüber dann trotzdem sehr glücklich. Ich bin ein Künstler, der an Gott glaubt. Er lebt in mir. Meine Hoffnung ist, dass das sichtbar und spürbar wird – egal ob ich explizit über Gott singe oder eben einen Chart-Song.

Kommt man mit anderen Teilnehmern über den Glauben ins Gespräch?

Ja, total! Die Teilnehmer in der Sendung sind super offen und es sind echt richtig gute Gespräche entstanden. Darüber war ich total happy.

Wie gibt Ihnen der Glaube Halt im Leben?

Mein Glaube ist aus meinem Leben nicht wegzudenken. Es bedeutet mir die Welt, zu wissen, dass ich für IHN die Welt bedeute. Egal, wie es läuft – Erfolg, Misserfolg, freudvolle oder gegenteilige Momente – ich weiß, dass Gott da ist und einen Plan für mein Leben hat. Auch wenn ich den Plan nicht immer sehen kann – er sieht den Weg. Und ich darf ihm vertrauen. Was gibt es Besseres?!

Hauptberuflich sind Sie Lehrer und Sie sind Vater von drei Kindern. Wann und wo finden Sie Zeit für Ihre Musik?

Sehr gute Frage 🙂. Tatsächlich ist es nicht immer einfach im Familien- und Schul-Trubel mir die Zeit für die Musik zu nehmen. Aber ich versuche, mir sehr diszipliniert dann Abende freizuhalten, um Songs zu schreiben, zu produzieren. Außerdem habe ich bewusst keinen vollen Lehrauftrag, sondern bin „nur“ zu zwei Dritteln an der Schule. Für das restliche Drittel bin ich Musiker. Auch wenn sich das Drittel manchmal eher wie ein Full-Time-Job anfühlt.

Vielen Dank für das Gespräch.

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