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Fahrt mit 417 km/h im Bugatti Chiron war nicht strafbar

Der Fahrer eines Bugatti Chiron war mit mehr als 400 km/h auf der Autobahn unterwegs und wollte mit einem Video der Fahrt auf Jesus Christus aufmerksam machen. Die Staatsanwaltschaft ermittelte, hat aber nun die Untersuchungen eingestellt.
Von Norbert Schäfer
Millionen Menschen sahen ein Video, in dem der Fahrer eines Bugatti Chiron mit mehr als 400 km/h über die Autobahn A2 rast

Der Fahrer eines Bugatti Chiron war bei einer Fahrt mit Tempo 417 km/h auf der Autobahn nicht rücksichtslos. Das hat die Staatsanwaltschaft Stendal festgestellt und das Verfahren gegen den Fahrer des Sportwagens eingestellt.

Der Mann war im Juli 2021 mit 417 km/h über die A2 zwischen Berlin und Hannover gefahren und hatte die Fahrt mit einer Action-Kamera gefilmt. Im Januar 2022 veröffentlichte der Fahrer schließlich den Clip im Internet. Im Begleittext zu dem Clip bekennt sich der Fahrer des Millionen Euro teuren Sportwagens zum christlichen Glauben.


Mit seiner Aktion wollte der tschechische Unternehmer Radim Passer auf Jesus Christus hinweisen. Der Video-Clip unter dem Titel „Bugatti Chiron on Autobahn – 417 KPH (GPS) On-Board CAM“ verzeichnete in kurzer Zeit Tausende Aufrufe und Kommentare von teilweise begeisterten Fans. Bis heute wurde das Video rund 11 Millionen Mal aufgerufen.

Weniger begeistert von der Fahrt waren danach die Behörden. Die hatten Ermittlungen eingeleitet wegen des Verdachtes auf ein illegales Straßenrennen nach § 315d StGB. Das ist offenbar nicht der Fall gewesen. Die Staatsanwaltschaft kam laut Medienberichten vom Freitag nun zu dem Ergebnis, dass dem Mann keine Rücksichtslosigkeit vorgeworfen werden könne und stellte das Verfahren ein.

Die äußeren Bedingungen seien optimal gewesen und das Auto für derlei Geschwindigkeiten ausgelegt. Der Mann habe auch keine Geschwindigkeitsbeschränkungen missachtet.

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4 Antworten

  1. Rücksichtslos war diese Verhalten auf jeden Fall, denn es stellte per se eine Gefährdung anderer Verkehrteilnehmer dar. Und solche kann man im Video sehen, denn es fahren etliche Transporter auf der rechten Spur. Inwiefern ein solches “Event” ein Zeugnis für Christus sein soll, erschließt sich mir nicht. Jeder Mensch, der einigermaßen bei Verstand ist, muss doch zu dem Ergebnis kommen, dass dieser Bursche zu viel Geld und nicht alle Latten am Zaun hat. Das ist doch eher peinlich als ein Zeugnis!
    Frage: Muss man solchen Schwachmaten wirklich unkommentiert Nachrichtenwert in einem christlichen Magazin zumessen?

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  2. Ich schließe mich Carvalhos Ansichten an. Doch PRO bin ich dankbar für diese Information. Solcher Blödsinn ist eine Meldung wert, dass das Evangelium nicht auf diese Art und Weise Aufmerksamkeit haben muss, angesichts der vielen Unfälle. Der Fahrer hat nur Glück gehabt…

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