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Eine Kirche aus 400.000 Legosteinen

Die Sonderausstellung „Ritter und Burgen“ im Landesmuseum Hannover hat ein neues Schmuckstück. Aus 400.000 Legosteinen haben dort Menschen die gotische Kathedrale „Brickminster Cathedral“ errichtet.
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Modell der Brickminister Cathedral

Foto: Landesmuseum Hannover/Dennis von Wildenradt

Aus 400.000 Legosteinen haben im Landesmuseum Hannvoer Menschen die gotische Kathedrale „Brickminster Cathedral“ errichtet.

Eine gotisch anmutende Kathedrale aus mehr als 400.000 Legosteinen ergänzt jetzt die Sonderausstellung „Ritter und Burgen“ im Landesmuseum Hannover. Die 2,3 Meter lange und drei Meter hohe „Brickminster Cathedral“ des Hobby-Legoarchitekten Lukas Weiler zeige, „dass Lego mehr als nur Spielzeug ist“, sagte Museumssprecher Dennis von Wildenradt beim Aufbau der Kathedrale am Freitag. Das Bauwerk lade auch ein, sich mit Kathedralen und ihrer historischen Bauweise auseinanderzusetzen, sagt Museumssprecher Dennis von Wildenradt.

Rund vier Stunden lang setzten der 34-jährige Medizinstudent Weiler und seine Helfer Tim Kratzsch und Alexander van Husen die einzelnen Teile der Kathedrale bei laufendem Museumsbetrieb zusammen. Weiler sagte, die Ideen für sein Bauwerk seien „aus verschiedenen europäischen Kathedralen zusammengeschmolzen“, so etwa aus Elementen der Londoner Westminster Abbey sowie Notre Dame in Straßburg und Notre Dame in Chartres.

Erstes großes Lego-Bauwerk

In der grau-beigen Fassade stechen zahlreiche Buntglasfenster hervor. Im Inneren hat der Hannoveraner unter anderem zahlreiche Statuen, eine goldene Orgel und ein Chorgestühl verbaut – allesamt aus Lego-Bauteilen. An vielen Stellen erkunden kleine Legofiguren das Bauwerk.

Die „Brickminster Cathedral“ ist Weilers erstes großes Lego-Bauwerk. Seit dreieinhalb Jahren arbeitet er daran, nur den Grundriss hat er nach einem festen Plan errichtet. „Die Kathedrale bietet Potenzial für weitere zwei Jahre Bauzeit“, sagte Weiler. So plane er noch einen Anbau und wolle die Fassade und die Dekoration verfeinern. Besucherinnen und Besucher können die Kathedrale bis zum Ende der Ausstellung „Ritter und Burgen“ am 22. Februar im Landesmuseum betrachten.

epd

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