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„Die Botschaft von der Auferstehung ist geblieben und wird immer bleiben“

Der EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm betonte in seiner Osterbotschaft, dass „der Tod nicht das letzte Wort“ hat. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, sprach von Ostern als einem „genialen Einfall Gottes“.
Von epd
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Heinrich Bedford-Strohm, Georg Bätzing
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm (links), und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat zu Ostern an die Kraft der Auferstehungsbotschaft, aber auch an das Leid vieler Menschen in der Corona-Krise erinnert. „So viele Menschen haben ihren Lieben beim Sterben nicht die Hand halten können“, sagte der bayerische Landesbischof in seiner Predigt zur Osternacht in der Landshuter Christuskirche. „So viele Menschen sind an Gräbern gestanden. Viele konnten nicht bei den Trauerfeiern von Menschen dabei sein, die ihnen am Herzen lagen.“ Auch die Frauen am Grab Jesu, Maria von Magdala und die „andere Maria“, vermutlich die Mutter Jesu, seien voll mit Gefühlen gewesen: Ohnmacht, Schmerz, Verzweiflung. Doch dann komme eine Art Erdbeben, das ihr Leben neu mache.

Was Matthäus über das Geschehen am Grab berichte, „sprengt alles, was wir uns vorstellen können“, sagte der Ratsvorsitzende laut Manuskript in dem Gottesdienst, der ohne Präsenzgemeinde stattfand. Die Vorstellungswelt der Menschen damals sei eine ganz andere gewesen: „Wir lesen seinen Bericht heute mit einem Weltbild, das durch die Aufklärung gegangen ist, das die Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaft wahrnimmt und ernst nimmt, die es damals noch gar nicht gab.“ Und dennoch sei das, was die Frauen erfuhren, auch heute noch „etwas Unglaubliches, etwas, was eigentlich gar nicht sein kann“.

Bedford-Strohm: „Frauen gehen beim Helfen voran“

Bedford-Strohm erklärte: „Religiöse Hirngespinste, Verschwörungstheorien, spirituelle Betäubungslehren sind gekommen und gegangen“. Die Botschaft von der Auferstehung aber werde immer bleiben, und sie bewahrheite sich bis heute: „Überall auf der Welt feiern Menschen heute Ostern.“

Die Frauen in der Ostergeschichte seien zu den ersten Botschafterinnen der Auferstehung geworden. „Unzählige Frauen heute bezeugen das Licht der Auferstehung, indem sie täglich für andere da sind und Licht in die Dunkelheit im Leben von Menschen bringen“, unterstrich Bedford-Strohm. 80 Prozent der Krankenpflegekräfte und 83 Prozent der Altenpflegekräfte seien Frauen. „Sie helfen und trösten die Covid-Kranken“, sagte er. Helfen sei keine Frage des Geschlechts: „Aber oft genug gehen Frauen beim Helfen voran und bringen Licht.“

Bätzing: „An Ostern zeigt Gott seine Menschenfreundlichkeit“

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat Ostern als „genialen Einfall Gottes“ bezeichnet. Es sei der „beste, seitdem er die Welt geschaffen hat“, sagte der Limburger Bischof am Samstagabend in der Eucharistiefeier der Osternacht im Hohen Dom zu Limburg. In der Auferweckung seines „geliebten Sohnes macht Gott deutlich, wie sehr er am Leben jeder und jedes Einzelnen hängt.“ An Ostern zeige Gott in unübertroffener Weise seine Menschenfreundlichkeit.

Daher sei es nicht unvernünftig, Ostern zu feiern und an das Wunder der Auferstehung zu glauben, fügte Bätzing laut vorab verbreitetem Predigttext hinzu. Schon oft habe sich Gott als Lebensretter erwiesen. Gott gedenke zudem den Opfern der Geschichte. Er wolle diesen zu ihrem Recht verhelfen: „Die jäh aus dem Leben Weggerafften – auch die zigtausenden Opfer der Pandemie – sollen auf ewig Leben genießen.“

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6 Antworten

  1. Hier werden wieder Fakenews verbreitet. Es gibt keinen Beleg dafür, das es jemals eine “Auferstehung” von den Toten gab.

    1. Wenn es keine Auferstehung gegeben hätte, würde die gesamte Menschheit zugrunde gehen.
      Wo bleibt denn da die Hoffnung?
      Lesen Sie einmal den Römerbrief.

  2. Aber im Gegensatz zu den Fakenews, die Max und seine rechtsgestrickten Spießgesellen so gerne verbreiten, sind das doch echte GOD-NEWS…. Gesegnete Ostern!

  3. Guten Tag,
    Von einem Bedford-Strohm nehme ich schon lange nichts mehr an. Wer das Kreuz in Jerusalem leugnet, weil er es aus “Rücksicht” ggü. Andersgläubigen abnimmt ist ein Verleumder Jesus Christi. Hochbezahlte Kirchenbeamte und Kirchenmanager, die den Politikern nach dem Munde reden und sich buckeln. Im Wort steht geschrieben:”Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit(Ärgernis) denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist es eine Gottes-kraft. 1.Kor. 1,18. Oder 2.Tim 4:3 “Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht ausstehen werden; sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aussuchen, nach dem ihnen ihre Ohren verlangen(jucken)”. Heute ist die Botschaft, die der ERHÖHTE CHRISTUS an die Gemeinde zu Philadelphia schreibt wichtiger denn je. Off. 3:10 Dieweil du hast bewahrt das Wort meiner Geduld, will ich auch dich bewahren vor der Stunde der Versuchung (Verführung), die kommen wird über den ganzen Weltkreis (Erde), zu versuchen, die da wohnen auf Erden. Dieser Bischof und viele andere hat das Wort nicht bewahrt! Deren Botschaften sind wie die Kirchen leer und hohl. Eine missratende Pfarrerstochter und ehemalige FDJ Funktionärin verbietet Ostergottesdienste. Die liberale historisch kritische Methode hat ganze Arbeit geleistet. Ich einmal das Vorrecht den früheren evangelischen Landesbischof Gerhard Mayer kennen zulernen. Welch ein Mann!
    @Max. Fakenews und Verschwörungstheoretiker ist abgedroschen. Bibelkenner wissen mehr. Es gab sogar eine Verschwörung gegen Jesus. Es gibt genügend historische Indizien für die Historizität Jesu Christi. Wer aber seine Glaubensideologie hat, wird sich immer weigern zu fragen.

    1. Man kann auch mit vielen frommen Sprüchen und Bibelzitaten falsch Zeugnis reden! Mit der Wahrheit nehmen Sie es offensichtlich nicht so genau!

  4. Angela Merkel hat keine Ostergottesdienste verboten. Ganz davon abgesehen, weiß ich nicht, ob ein gewisser Michael die Bundeskanzlerin so gut kennt, dass er von einer “missratenen Pfarrerstochter” sprechen darf.
    Wieviele Predigeten von Bischof Bedford-Strohm hat er denn schon gehört, dass er sich ein derart weitreichendes Urteil über diesen Mann anmaßt?
    Mir scheint, bei bestimmten oberfrommen Kommentatoren verhält sich die Anmaßung, die fromme Hybris ziemlich genau umgekehrt proportional zu ihren wirklichen Kenntnissen!

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