Das christliche Medienmagazin

Der epd bietet nun auch Videos an

Der Evangelische Pressedienst beliefert Redaktionen von Presse, Funk, Fernsehen und Online-Diensten mit Texten und Fotos. Nun hat die Nachrichtenagentur ihre Produktpalette um Videomaterial erweitert.
Von Jörn Schumacher
epd-Video

Foto: epd

Der Evangelische Pressedienst (epd) hat ein Video-Angebot gestartet

Seit kurzem bietet der Evangelische Pressedienst (epd) zusätzlich zum Text- und Bildangebot auch Videos an. Die Beiträge sind online abrufbar und können im redaktionellen Umfeld kostenfrei genutzt werden. Die Videos können nach epd-Angaben frei für redaktionelle Zwecke heruntergeladen, bearbeitet und verwendet werden.

Das Angebot wachse stetig, hieß es in einer Pressemitteilung. Schon jetzt gebe es auf der Webseite rund 200 Filmbeiträge. Dabei geht es nicht immer nur um Religion. Verfügbar sind auch Beiträge zu Therapien mit Tieren, einem Chor-Wettbewerb, ein Bericht über einen Schäfer und seine Arbeit ebenso wie Videos über Überschwemmungen im Südsudan oder eine Feldhamster-Auffangstation im hessischen Langgöns. Auch Filme zum Thema Antisemitismus oder eine christliche Tauchschule gehören bislang zum Angebot.

ZDF und RTL unter den Kunden

Zu den Nutzern zählen eigenen Angaben zufolge seit dem Start einer Pilotphase bereits Fernsehsender wie ZDF und RTL, das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), Regionalzeitungen wie die Rheinische Post und die Magdeburger Volksstimme sowie reichweitenstarke Internetportale wie „t-online“.

Es gehe bei „epd video“ um einen „besonderen Blick auf Themen und Menschen“, sagte Chefredakteur Karsten Frerichs. Als Beispiel nannte er Themen wie: „Wie blickt ein Mann mit Downsyndrom auf die Debatte um vorgeburtliche Tests auf Trisomien? Welche Wege führen aus einer Depression? Wie finden Obdachlose zurück in ein besseres Leben? Was muss sich für Pflegekräfte im Alltag ändern?“ In der Rubrik „epd erklärt“ werden zudem regelmäßig Fragen zu Kirche, Religionen und Ethik beantwortet, etwa: Was passiert zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten? Was ist Pessach? Worum geht es in der aktuellen Debatte um Sterbehilfe?

Hinter „epd video“ steht das Netzwerk „Evangelische Videoagentur“ (Nevi), dem Produzenten aus evangelischen Medienhäusern in ganz Deutschland angehören: das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) als Träger der epd-Zentralredaktion sowie die regionalen Medienhäuser Evangelischer Presseverband Bayern, der Evangelische Presseverband Nord, der Evangelische Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen (ekn), das Evangelische Medienhaus Stuttgart und das Medienhaus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Weitere Medienhäuser hätten bereits Interesse an einer Beteiligung signalisiert.

Der epd wurde 1910 als eine unabhängig arbeitende Nachrichtenagentur gegründet, die von der evangelischen Kirche getragen wird. Nach eigener Aussage beziehen etwa drei Viertel der deutschen Tageszeitungen Texte und Bilder vom epd, hinzu kommen alle öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und Online-Kunden.

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