Das Nachrichten- und Erklärportal katholisch.de und die dazugehörigen Social-Media-Kanäle werden seit dem 1. Oktober erstmals von einem Chefredakteur geleitet: Björn Odendahl.
Der Theologe ist bereits seit 2013 bei katholisch.de. Zuvor war er sechs Jahre lang als Redaktionsleiter für die Inhalte des Angebots verantwortlich. Die neue Funktion habe sich aus den gewachsenen redaktionellen Anforderungen ergeben, teilte das Portal am Mittwoch in eigener Sache mit. Den Angaben zufolge hat sich das Angebot in den letzten Jahren zum reichweitenstärksten kirchlichen Online-Medium im deutschsprachigen Raum entwickelt. Die Website besuchen monatlich mehrere Millionen Nutzer und auf Social Media folgen katholisch.de rund 400.000 Menschen.
Betreiberin des „Internetportals der katholischen Kirche in Deutschland“ ist seit 2025 die PubliKath GmbH. Geschäftsführerin Andrea Rübenäcker begrüßte die Einführung der neuen Position als Weiterentwicklung der Marke. „Ich freue mich, dass Björn Odendahl als neuer Chefredakteur von katholisch.de mit uns in die Zukunft geht und das Profil der Marke katholisch.de im Dialog mit Nutzern und Stakeholdern weiter schärft.“ Odendahl passe als katholischer Theologe und leidenschaftlicher Online-Journalist hervorragend zum Portal.
Odendahl hat katholische Theologie in Bochum studiert und als freier Journalist in säkularen und kirchlichen Medien gearbeitet. Journalistisch ausgebildet wurde er beim Institut für publizistische Ausbildung (ifp) in München und bei der Essener Kirchenzeitung „RuhrWort“. Der 42-Jährige sieht in der neuen Position die Möglichkeit, katholisch.de weiterzuentwickeln. „Die neue Funktion spiegelt für mich die gewachsene Bedeutung von katholisch.de wider. Unsere Medienlandschaft verändert sich rasend schnell, und katholisch.de bietet großes Potenzial. Wir wollen unser Angebot zukünftig noch nutzerfreundlicher machen und neue Zielgruppen über weitere Angebote und Ausspielwege erschließen.“
Das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland wurde eigenen Angaben zufolge durch einen Beschluss des Ständigen Rates der Deutschen Bischofskonferenz ins Leben gerufen und ist seit 2004 online.